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Mögliche Pkw-Maut

Weniger Einnahmen als erhofft

Die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen könnte dem Bund deutlich weniger Einnahmen in die Kassen spülen als bislang angenommen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner Online-Ausgabe am Montag (29.7.2013).

Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf ein Gutachten, das unter anderem vom Maut-Dienstleister Ages erstellt worden ist. Bei einer angenommenen gestaffelten Vignettengebühr von 10 Euro für zehn Tage bis 100 Euro für ein ganzes Jahr würde es so laut "Spiegel" zu Mehreinnahmen von lediglich 700 Millionen Euro führen.

Nur ausländische Pkw sorgen für Gewinn

Zwar würde der Staat mit einer Pkw-Maut insgesamt Einnahmen in Höhe von 4,2 Milliarden Euro pro Jahr erzielen, allerdings entfielen davon der Großteil von 3,3 Milliarden Euro auf Autofahrer mit Wohnsitz in Deutschland. Diese sollten aber nach einem CSU-Vorschlag an anderer Stelle entlastet werden.

Den Berechnungen der Experten zufolge könnten ausländische Pkw also für Einnahmen in Höhe von 900 Millionen Euro sorgen. Davon müssten allerdings die Erfassungskosten in Höhe von 200 Millionen Euro wieder abgezogen werden, so dass nur 700 Millionen Euro übrig blieben.

Der von Verkehrsexperten errechnete zusätzlichen jährlichen Finanzbedarf für Straßen, Schienen und Wasserstraßen beläuft sich auf 7,2 Milliarden Euro taxiert. Einen Teil des Geldes für die Verkehrsinfrastruktur sollte die Pkw-Maut in die Kassen spülen.

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