Verkehrsunfall, Unfall, Unfallstatistik, Verkehrstote GDV
Kostenlos registrieren und weiterlesen!

Ich habe bereits ein Benutzerkonto

Warum kann ich nicht weiterlesen?

Das Lesen bleibt weiterhin kostenfrei! Sie haben lediglich das Limit verfügbarer Artikel ohne Registrierung für die nächsten 30 Tage erreicht.

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Illegale Autorennen als Straftat: Haftstrafe für Raser

Illegale Autorennen als Straftat Bundesrat bestätigt Haftstrafen für Raser

Der Bundestag hatte im Juni die Strafen für die Teilnahme an illegalen Autorennen deutlich verschärft. Straßenrennen werden nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat gewertet. Jetzt hat der Bundesrat die Beschlüsse bestätigt.

Veranstaltern von Straßenrennen und Teilnehmern drohen nach dem neuen Gesetz empfindliche Geldstrafen und bis zu zwei Jahre Haft. Werden bei einem Straßenrennen darüber hinaus Personen verletzt oder gar getötet, ist eine Gefängnisstrafe bis zu zehn Jahren möglich.

Gesetzesänderungen nach tödlichen Unfällen

Drehzahlmesser
Politik & Wirtschaft

Die Verschärfung des Gesetzes ist eine Reaktion auf eine Reihe von Unfällen bei illegalen Straßenrennen, bei denen es Verletzte und Tote gab. So wurden zum Beispiel in Berlin Anfang 2017 zwei Teilnehmer an einem Straßenrennen vorerst zu lebenslanger Gefängnisstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verurteilt, auch wurden die Führerscheine kassiert. Die Verteidigung hatte jedoch Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. Beide Angeklagten hatten sich auf dem Berliner Kurfürstendamm ein Rennen jenseits der 150 km/h geliefert und rote Ampeln überfahren. Sie kollidierten mit einem Jeep , der aus einer Seitenstraße kam. Der unbeteiligte Fahrer starb bei der Kollision. Auch bei einem Unfall in Mönchengladbach wurde unlängst ein unbeteiligter Fußgänger tödlich verletzt.

Auch Einzel-Raser können nun bestraft werden

Die Neufassung des Gesetzes sieht zudem vor, dass die Fahrzeuge der Beteiligten beschlagnahmt werden können, auch die Führerscheine können eingezogen werden. Wichtig: Das Gesetz sieht die Strafe nicht nur bei einem Rennen von mindestens zwei Fahrern vor. Auch wer alleine am Steuer „mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob und verkehrswidrig und rücksichtslos“ unterwegs ist, „um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen“, wird nach dem neuen Gesetz bestraft.

Bisher drohte Teilnehmern an illegalen Straßenrennen bisher ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Die Veranstalter wurden mit 500 Euro Bußgeld belegt.

Zur Startseite
Verkehr Führerschein Führerschein Führerschein-Zwangsumtausch Heute endet die Gnadenfrist

Alle vor dem 19.1.2013 ausgestellten Führerscheine müssen getauscht werden.

Mehr zum Thema Bußgeldkatalog
Pünktlich zum Beginn der Urlaubssaison warnt der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV) davor, die bei den europäischen Nachbarn oft drastisch höheren Bußgelder nicht zu unterschätzen.
Bußgelder
Blitzer Smartphone Topview Kamera Verkehr Recht Bußgeld Strafe
Verkehr
Cupra Formentor Collage Aufmacher Flensburg Punkte Sünder Statistik Blitzer
Bußgelder
Mehr anzeigen