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Neuzulassungen Top 50 Frankreich

Neuzulassungen Top 50 Frankreich 2022 Franzosen stehen auf ... ?!?!?

Der französische Neuwagenmarkt fährt 2022 ein kräftiges von minus 7,8 Prozent ein. 2021 verzeichneten die Nachbarn noch ein zartes Plus von 0,5 Prozent.

Im Jahr 2022 wurden in Frankreich insgesamt 1.529.035 Pkw neu zugelassen – im Vergleich zum Vorjahr mit 1.659.004 ein Minus von 7,8 Prozent oder rund 130.000 Neuzulassungen. Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie sowie die Auswirkungen der Chipkrise und des Ukraine-Kriegs auf den französischen Automarkt hatte, zeigen die Zahlen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019: 2.214.279 Pkw erhielten seinerzeit erstmals ein Kennzeichen.

Opel mit Verlusten

Trotz der massiven Rückgänge dominiert der französische Autohersteller Stellantis mit seinen Marken Alfa Romeo, Citroën, DS, Fiat, Jeep, Maserati, Opel und Peugeot sowie Renault mit den Marken Renault, Dacia und Alpine den Fahrzeugmarkt mit einem Marktanteil von 55,5 Prozent. Bei Stellantis (Marktanteil 31,3 Prozent) liegt indes nur eine Marke im Plus; Maserati mit 231 Modellen und einer Steigerung von 43,9 Prozent. Die Daten für Alfa mit seinen 3.090 Zulassungen zeigen keine Veränderung zum Vorjahr. Zu den Verlierern gehören Jeep mit minus 47,1 Prozent, Citroen (- 19,8 %), Peugeot (- 14,1 %) sowie Fiat (- 8,5 %), DS (- 8,0 %) und Opel (- 3,6 %). Insgesamt hat der Stellantis-Konzern 478.040 Neuzulassungen 2022 verbucht, ein Rückgang von 14,7 Prozent.

Bei Renault fallen die Zahlen deutlich besser aus. 369.432 Zulassungen bedeuten nur eine Rückgang von 6,7 Prozent und einen Marktanteil von 24,2 Prozent. Der große Gewinner ist Alpine mit 32,1 Prozent mehr Zulassungen, volumenmäßig mit 2.138 Neuzulassungen auf niedrigem Niveau. Dacia konnte sich um 4,5 Prozent auf 130.855 Fahrzeug verbessern, während Renault 12,1 Prozent weniger Zulassungen verzeichnet. Lediglich 236.405 Neuzulassungen entfallen auf die Modelle mit dem Rhombus.

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Die Diesel-Quote sinkt kontinuierlich von 67 Prozent aus dem Jahr 2013 über 20,1 Prozent im Jahre 2021 auf nunmehr 15,6 Prozent. Insgesamt wurden 2022 in Frankreich 239.111 (2021: 349.479; 2020: 504.191; 2019: 755.579) Selbstzünder zugelassen. Denen stehen 568.880 Benziner-Modelle (2021: 667.503; 2020: 774.363; 2019: 1.281.798) gegenüber – eine Reduzierung von 40,2 auf 37,2 Prozent.

Hybrid-Fahrzeuge konnten hingegen ebenfalls 2022 zulegen. Der Anteil kletterte von 26,0 auf 30,0 Prozent. In absoluten Zahlen sind das 2022 genau 459.212 Fahrzeuge (2021: 430.838 ; 2020: 243.651; 2019: 125.432). Auch die reinen Elektrofahrzeuge nehmen auf hohem Niveau in Frankreich zu. Der Anteil wächst von 9,6 Prozent auf 13,3.

VW Golf GTI Clubsport 45, Nordschleife
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VW ID.3 funktioniert nicht in Frankreich

Schauen wir konkret auf den Pkw-Markt 2022, der in den Top 10 ausschließlich Fahrzeuge aus französischer Provenienz kennt. Bemerkenswert: Die Budget-Marke Dacia kommt mit dem Sandero auf den 2. Rang und positioniert mit dem Duster auf Rang 9 ein zweites Modell in den Top 10. Konnte sich 2021 noch der Toyota Yaris in die Top 10 "mogeln", so bleibt dem kleinen Japaner nur der elfte Rang. Aber, seine Bruder Yaris Cross als Neueinsteiger steht knapp dahinter auf Platz 13. Und noch einmal Dacia: Mit dem Spring schafft es die Marke auf Platz 18 und positioniert sich direkt vor dem ersten deutschen Modell, dem VW Polo.

Autobahnmaut Frankreich
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Das erste italienische Modell im Ranking ist der Fiat 500 mit 27.527 Neuzulassungen (von Platz 13 auf Rang 12). Auch die Koreaner holen auf dem französischen Automarkt auf. Da steht ganz vorne der Hyundai Tucson auf Platz 21 mit 17.584 Zulassungen, der erste Kia steht auf Rang 30 – es ist der Sportage mit 13.103 neuzugelassenen Einheiten.

Und wie sieht das Top 50-Ranking der deutschen Autobauer hinter dem VW Polo aus? Hier folgen VW T-Roc (Platz 22; 17.221 Neuzulassungen), VW T-Cross (31; 13.002), VW Golf 8 (34.; 12.179) Mercedes A-Klasse (38.; 11.296), Mercedes GLA (42.; 9.955), VW Tiguan (43.; 9.740), BMW 1er (45.; 8.135) und Audi A3 (46.; 7.951). Randnotiz: Der VW ID.3 kann in Frankreich offenbar nicht punkten. Der Stromer lag 2021 auf dem 67. Rang mit 5.860 Neuzulassungen, im Berichtjahr 2022 sogar nur auf Platz 82 mit 4.256 Neuzulassungen.

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Fazit

Der französische Automarkt wurde 2020 mit voller Wucht von der Corona-Pandemie getroffen, 2021 erholte sich der Markt leicht zu Lasten der französischen Autobauer. Im Jahr 2022 rücken die heimischen Autohersteller das Ranking wieder gerade, aber der Markt muss erneut einen herben Rückgang verzeichnen – dank Chip-Mangel, schlechter Autoverfügbarkeit und den Folgen des Ukraine-Kriegs. Bemerkenswert: Dacia kann zwei Modelle in die Top Ten bringen und insgesamt drei Modelle unter die Top 20. Und auch der Toyota Yaris, 2021 noch unter den ersten zehn, kann zwar nur 2022 auf Platz elf einreiten, bekommt aber Unterstützung vom Bruder Yaris Cross auf dem 13. Rang.

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