125 Notrufe kamen 2013 über die Säule 19.829 auf der A 7 an der Ausfahrt Langenau.

Notrufsäulen-Bilanz 2013

Trotz Smartphones weiterhin hohe Notrufdichte

Auch im Zeitalter von Smartphones und Handys sind Notrufsäulen wichtig. 2013 gab es darüber fast 120.000 Notrufe. Das entspricht einem abgesetzten Notruf alle 7,5 Minuten.

72.428 Pannen- und Notrufe haben die Helfer der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL) in Hamburg 2013 entgegengenommen. Dazu kamen 45.414 Warnmeldungen, die über die orangefarbenen Autobahn-Notrufsäulen abgesetzt wurden.

"Insgesamt konnten wir 117.842 Mal auf den deutschen Autobahnen Hilfe leisten", bilanzierte Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV DL, bei der Vorstellung der Notrufsäulen-Statistik 2013. Alle 7,5 Minuten ging in der GDV-DL-Zentrale in Hamburg ein Notruf ein. Heiko Beermann hält die Notrufsäulen daher weiterhin für wichtig: "78 Prozent aller 16.847 Autobahn-Notrufsäulen in Deutschland haben 2013 mindestens ein Mal Menschen in einer Notlage geholfen."

Meistgenutzte Säule steht in Baden-Württemberg

Die meistgenutzte Notrufsäule in Deutschland steht an der A 7 in Baden-Württemberg kurz hinter dem Autobahnkreuz Ulm-Elchingen bei Kilometer 831,7 an der Ausfahrt Langenau in Richtung Würzburg. Über diese Säule mit der Nummer 19.829 gingen im vergangenen Jahr 125 Notrufe in Hamburg ein.

Die meisten Notrufe pro Kilometer (19,8) gab es 2013 auf der A 66 zwischen Wiesbaden und Fulda. Auf Platz zwei folgt die A 650 zwischen Bad Dürkheim und Ludwigshafen mit 18,2 Notrufen je Kilometer. Die wenigsten Notrufe verzeichnete die A 542 zwischen Monheim und Langenfeld. Dort gab es nur 0,2 Notrufe je Autobahnkilometer.

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