Punktesünder

Neuer Rekord

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Die Zahl der registrierten Verkehrssünder in Deutschland hat 2006 mit rund 8,4 Millionen Menschen einen unrühmlichen Rekord erreicht. Das geht aus dem am Freitag (30.3.) veröffentlichten Jahresbericht des KBA hervor.

80 Prozent der eingetragenen Fahrzeugführer sind Männer. Nie zuvor waren im Flensburger Verkehrszentralregister so viele Menschen registriert. Ursache waren vermutlich vor allem häufigere Kontrollen und neuere Vorschriften wie das Verbot von Handytelefonaten ohne Freisprechanlage im Auto. Der Zuwachs der registrierten Bürger betrug von Januar bis Dezember 2006 drei Prozent. Schon im Vorjahr war mit fast 8,2 Millionen Eingetragenen eine Höchstmarke erreicht worden.

Schnellfahrer als Punktesammler

Am häufigsten führten Geschwindigkeitsdelikte (58,7 Prozent) zur Eintragung, gefolgt von Fahrten unter Alkoholeinfluss (12,9 Prozetn) und Vorfahrtsverletzungen (12,7 Prozent).

Rund 75 Prozent der eingetragenen Personen verfügen über einen Punktestand zwischen einem und sieben Punkten. Für den Bereich zwischen acht und 13 Punkten weist das KBA 4,7 Prozent aus. 14 Punkte und mehr werden nur von 0,9 Prozent der registrierten Fahrzeugführer erreicht. Und ganz ohne Punkte werden 18,6 Prozent geführt.

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