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BMW und Daimler investieren in Joint-Ventures

Per App von A nach B - ob mit Bus, Fahrrad oder Auto

BMW und Daimler investieren gemeinsam eine Milliarde Euro in Mobilitätsdienstleister und gründen fünf Joint-Ventures. Eines davon ist Reach Now.

„Die Zeiten ändern sich. Es gibt Menschen, die sind zwar an Mobilität interessiert, wollen aber kein eigenes Auto besitzen“, erklärt Daimler-Chef Dieter Zetsche und präsentiert gemeinsam mit BMW-Chef Harald Krüger ein Projekt namens Reach Now. Der Gedanke ist simpel: Personen ohne Auto die Möglichkeit geben auf der von ihnen bevorzugten Art und Weise von A nach B zu kommen.

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Mit Reach Now von A nach B - egal wie. Nur Fliegen ist (noch) nicht möglich.

Dazu gehören Car Sharing, Ride Pooling, Ride Hailing, Bike Sharing und On Demand – und das alles in einer Smartphone Applikation verbunden. Mit On Demand ist nichts anderes als das Rufen eines Taxis per App, mit Ride Pooling das Mitfahren bei privaten Fahrern und mit Ride Hailing das Nutzen des Öffentlichen Nahverkehrs gemeint. Aktuell nutzen mehr als 6,7 Millionen Menschen dieses Angebot. Die Leitung von Reach Now übernimmt Daniela Gerd tom Markotten als Chief Executive Officer (CEO). Chief Financial Officer (CFO) ist Johannes Prantl.

Bekannter Name, neue Ausrichtung

Der Name Reach Now ist nicht neu, wurde nur bislang ReachNow geschrieben. In den USA ist er als Car Sharing und Ride Pooling-Anbieter bereits seit 2016 in den Städten Seattle, Portland und Brooklyn bekannt. In Letzterer wurde das Angebot allerdings am 5. Juni 2018 wieder eingestellt. Der Grund: Zu viele Schäden an den Fahrzeugen. Die Tatsache, dass eine einmalig 15 US-Dollar kostende Mitgliedschaft bei Reach Now ein Leben lang gilt, bleibt aber auch für die Brooklyn-Mitglieder bestehen. So können sie aktuell im 4.500 Kilometer entfernten Seattle und Portland Fahrzeuge nutzen.

02/2019, 5 Joint Ventures BMW Daimler
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Und wie ging das bislang? Recht einfach. Smartphone Applikation herunterladen, Ziel eingeben und entscheiden, ob selbst gefahren oder mitgefahren werden soll – fertig. Hunderte BMW der Typen X1, 3er und i3 mit Verbrennungs- oder Elektromotoren sowie Mini Cooper und Mini Clubman gehören zur Flotte. Wer sich chauffieren lassen möchte, kann per App die gewünschte Innenraumtemperatur, den Radiosender und sogar Süßigkeiten vorbestellen.

Von der schnellen Minute bis zum verlängerten Wochenende

Für Selbstfahrer kostet die Minute normalerweise (es gibt abweichend Aktionswochen) 49 US-Cent. Die Stunde kostet 20 US-Dollar und drei Stunden schlagen mit 50 US-Dollar zu Buche. Kurz mal zum Einkaufen aussteigen, ohne befürchten zu müssen, dass der Wagen in der Zeit von jemand anderem übernommen wird? Kein Problem. Für zehn US-Cent pro Minute bleibt er gebucht. Wer ein Fahrzeug zum Beispiel für einen Wochenendausflug oder noch länger benötigt, kann bis zu fünf Tage ein Fahrzeug mieten. Preis: 80 Dollar pro Tag mit einer maximalen Fahrleistung von täglich 644 Kilometern (jede weitere tägliche Meile kostet 45 US-Cent), sprich 400 US-Dollar für fünf Tage. Auf Nachfrage soll auch eine Anmietung von mehr als fünf Tagen möglich sein. Die Preise beinhalten Treibstoff bei Touren von weniger als 24 Stunden und die Versicherung. Die Selbstbeteiligung bei verschuldeten Schäden beträgt 1.000 US-Dollar.

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Das Spezialfahrzeug fährt bis vor die Supermarkt-Tür und ist völlig autark.

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