Ducati Scrambler und Yamaha XSR 700

Bikes, die Sie in den Sattel heben könnten

07/2015, Einsteiger Motorräder Foto: Hersteller 26 Bilder

Sie waren in jungen Jahren Motorradfahrer und haben es aufgegeben? Oder Sie fanden Bikes schon immer cool, aber nie den Mut, eines zu fahren? Hier sind zwei Spaßgeräte mit Stil, die jeden schwach machen könnten, der nur einen Funken Zweirad-Lust verspürt: Ducati Scrambler und Yamaha XSR 700.

"Früher hatte ich auch so eine, dann kamen die Frau, die Kinder, das Eigenheim und die wilden Jahre auf zwei Rädern verschwanden im Nebel das Familienalltags." So, oder so ähnlich hört man immer wieder Männer mittleren Alters, wenn sie am Rande der Fußgängerzone auf ein abgestelltes Motorrad treffen. Ok, manchmal sind es auch Frauen.

Dann fängt das Hirn an zu arbeiten und die Vernunft ringt mit der aufkommenden Lust: "Hm, die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, die Hausfinanzierung beinahe abgeschlossen - warum also nicht wieder ein Bike?". Sich den Wind wieder durchs nun lichtere Haar wehen lassen und auf coole Socke machen. Die Motorradindustrie hat sich schon lange auf diese Wünsche eingestellt und reicht reichlich nach. Das Angebot reicht vom wilden Sportler bis zu zahlreichen Retro-Modellen, die moderne Technik mit nostalgischem Look verknüpfen - eben fast so wie früher. Bikes die nicht fordern, aber schon könnten wenn man denn mal wollte, gepaart mit dem Feeling, das sich aus der verklärten Vergangenheit im Hirn nach vorne arbeitet.

Moderne Technik, alter Look

Die jüngsten Vertreter dieser Gattung sind die Ducati Scrambler und die Yamaha XSR 700. Die Ducati greift die klassischen Linien des 450er Scrambler aus den 60ern auf. Substituiert allerdings deren Einzylinder mit einem 803 Kubik großen luft/ölgekühlten V2, der in den Leistungsstufen 75 und 48 PS angeboten wird. Der bietet ausreichend Punch und typisches Ducati-Blubbern. 189 kg Gewicht stellen nicht vor unlösbare Aufgaben und für Notfälle ist ABS mit an Bord. Blut geleckt? Bei 8.390 Euro geht es los.

Die neue Yamaha XSR 700 ist zwar noch nicht eingepreist, dürfte aber deutlich unter der Italienerin bleiben (Zu erwarten ist ein Preis von rund 6.500 Euro). Auch die Japaner haben ins Regal gelangt und die MT-07 mit zahlreichen neuen Anbauteilen auf alt getrimmt. Als Vorbild diente hier die XS 650 von 1976. Der 689 Kubik große Twin leistet 75 PS, die auf 186 Kilogramm treffen. Eine 48 PS-Version wie in der MT-07 dürfte noch nachgeschoben werden. ABS ist serienmäßig an Bord. Leider geht das Retro-Konzept nicht ganz so schlüssig auf. Die Bananenschwinge und der hoch bauende Gitterrohrrahmen des Spenderbikes stehen der ganz klassischen Linie im Wege. Die Technik ist dafür absolut up-to-date.

Jetzt muss nur noch die alte Lederkluft über den in Jahren umgeformten Body passen und die neue Lust am Bike darf wieder raus!

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