Blitzer Taube Polizei Viersen

Taube geblitzt

Schnell-Fahrer im Glück

Ein Twingo-Fahrer aus den nordrhein-westfälischen Viersen hat dank einer Taube 105 Euro Bußgeld gespart. Der Autofahrer ist mit seinem Kleinwagen am 21.5. auf dem Amerner Weg in einer 30 km/h-Zone mit 54 Sachen geblitzt worden – gleichzeitig mit einer Taube.

Zwar ist den Vollstreckungsbeamten durchaus klar, dass der Autofahrer den Blitzer auslöste, allerdings hat das aufgescheuchte Federvieh im richtigen Moment seine Flügel so ausgebreitet, dass das Gesicht des Fahrers einfach nicht zu erkennen war.

Christliches Zeichen

Die Polizei wertet den Vorfall übrigens als christliches Zeichen. „Der Heilige Geist mag sich etwas dabei gedacht haben, als er sein Sinnbild am 21. Mai an exponierter Stelle platzierte. Wir haben das Zeichen verstanden und lassen den Raser dieses Mal in Frieden. Allerdings verbinden wir damit die Hoffnung, dass der behütete Raser diesen `Wink von oben´ ebenso versteht und zukünftig angemessen fährt“, teilt die Polizeibehörde mit. Auch eine weitere Ermittlung gegen die Taube, die schließlich ebenfalls zu schnell war, wurde eingestellt. Vielleicht sollte der Twingo-Fahrer zudem ein paar Körner zum Dank auslegen.

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Nein, reine Abzocke!

Erst im Februar 2019 hatten wir über eine weitere Raser-Taube berichtet, die in Bocholt mit 45 km/h in einer 30er-Zone eine Blitzanlage ausgelöst hat. Auch hier verzichtete die Stadt auf eine weitere Verfolgung des Straftäters und stellte die Ordnungswidrigkeit gegen den Flattermann ein.

Übrigens: Die bis zu 400 Gramm schweren Tauben können bis zu 80 km/h schnell werden und kurzzeitig auch mehr als 100 Sachen schnell fliegen.

Fazit

Göttliches Zeichen hin oder her. Hier darf sich die Polizei in Viersen keine Gnade walten lassen. Die Taube hat aktiv die Ermittlungen behindert und ist selbst viel zu schnell geflogen! Wir fordern die sofortige Einsetzung der Ermittungsgruppe „Gurrrgurrr“, die mit allen Mitteln des Rechtsstaates die Taube zur Strecke bringt. Wo kommen wir denn da hin!

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