TRW Notausweichassistent TRW

Technologie zur Kollisionsvermeidung

Zulieferer TRW zeigt Notausweichassistenten

Um Kollisionen zu vermeiden, soll in künftigen Autos ein neuartiges Assistenzsystem Einzug halten. Zulieferer TRW Automotive hat diese Technik jetzt erstmals in einem Prototyp getestet.

Den Bremsassistenten gibt es schon, ein System zum Spurhalten ebenfalls. Damit sich künftig noch weniger Kollisionen im Straßenverkehr ereignen, soll auch ein Notausweichassistent den Fahrer unterstützen. Einen solchen hat TRW Automotive jetzt präsentiert. Emergency Steering Assist (ESA) heißt das System des Automobil-Zulieferers. "Nach der adaptiven Geschwindigkeitsregelung und automatischen Notfallbremse ist die ESA-Funktion der nächste Schritt in der Kollisionsvermeidung", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Taucht plötzlich ein anderes Fahrzeug auf der Straße auf, berechnet der Notausweichassistent, wie dieses am sichersten umfahren werden kann. Ein aus einer Seitenstraße abbiegendes Auto wäre ein Fall, in dem der ESA einschreiten könnte.

Ab 2018 in Serienfahrzeugen

Das System unterstützt den Fahrer beim Ausweichen mit der optimalen Lenkbewegung und stabilisiert gleichzeitig das Fahrzeug. Allerdings arbeitet der Assistent nicht uneingeschränkt autonom. "Wir haben unseren Notausweichassistenten so ausgelegt, dass der Fahrer jederzeit die Kontrolle behält und das System übersteuern kann", erklärt Dr. Carsten Haß von TRW.

Technische Grundlagen des Notausweichassistenten sind Radar- und Kamerasensoren sowie eine Schnittstelle zur elektrischen Servolenkung. TRW Automotive entwickelt das System zusammen mit der TU Dortmund und geht davon aus, die ESA-Technologie 2018 für Serienfahrzeuge auf den Markt bringen zu können.

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