Transitsperre

Schweiz sucht Hilfe

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Die Schweiz sucht angesichts der schwierigen Lage für den Schwerverkehr nach der Sperrung der Gotthard-Autobahn internationale Unterstützung für eine Lösung.

Verkehrsminister Moritz Leuenberger wird nach Informationen aus Bern an seine Amtskollegen in Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich sowie an die EU-Kommission einen entsprechenden Brief richten. Er soll noch an diesem Mittwoch (7.6.) abgeschickt werden, sagte Ministeriumssprecher Daniel Bach. In dem Schreiben schlage Leuenberger den Nachbarländern eine Koordination des Nord-Süd-Transitverkehrs vor. Besonderes Augenmerk lenke er dabei auf den Schwerverkehr.

Die Schweiz wolle keine isolierte Lösung treffen, sagte Bach. Wenn ein Transittunnel geschlossen werde, betreffe das alle angrenzenden Länder. Bei der Sperrung des Fréjus-Tunnels (drei Monate) und des Mont-Blanc-Tunnels (drei Jahre) seien auch Lösungen gefunden worden. Italien sowie der Schweizer Kanton Tessin haben bereits eine Aufhebung des Nachtfahrverbots in der Schweiz verlangt, was aber in Bern abgelehnt wird. Die wichtige Nord-Süd-Achse am Gotthard wird frühestens in drei Wochen mit Einschränkungen befahrbar sein. Derzeit wird die Sprengung der gefährlichen Felsmassen vorbereitet. Bei einem ersten Felssturz waren zwei Deutsche getötet worden.

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