Hyperloop, TU München, WARR TU München
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Schnellster Hyperloop kommt aus Deutschland

TU München siegt zum vierten Mal

Tesla-Chef Elon Musk möchte mit Hyperloops den Verkehr revolutionieren. Bei neuestens Tests war die Hyperloop-Kapsel der TU-München wieder am schnellsten.

463 km/h – so schnell fuhr die Kapsel der TU München durch die Hyperloop-Teströhre. Damit haben die deutschen Studenten zum vierten Mal in Folge den von Tesla-Boss Elon Musk veranstalteten Hyperloop-Wettbewerb in Los Angeles gewonnen. Allerdings war die Pod genannte Transport-Kabine etwas langsamer als im vergangenen Jahr: Damals stellte die TU mit 467 km/h einen Weltrekord auf.

Elon Musk möchte mit in evakuierten Röhren rasenden Pods Züge und Flugzeuge ersetzen. In dem nahezu luftleeren Röhrensystem sollen wegen des kaum vorhandenen Luftwiderstands Geschwindigkeiten von über 1.200 km/h möglich sein. Bis dahin ist es für den Pod der TU München noch ein weiter Weg.

Europa auf den ersten drei Plätzen

Die 15 Münchner Studenten sind trotzdem überglücklich, wie Teammanager Toni Jukic betont. Man lerne von Jahr zu Jahr hinzu. Von 21 noch am Wettbewerb beteiligten Teams kommen nur vier aus Europa – aber die sind ganz vorn dabei. So landet das Team Swissloop der ETH Zürich auf Platz zwei, Platz drei sichert sich ebenfalls die Schweiz mit dem Team EPFLoop von der ETH Lausanne.

Weltrekord im Jahr 2018

Das WARR Hyperloopteam der TU München hat 2018 zum wiederholten Mal den von Tesla-Chef Elon Musk ausgerufenen Hyperloop Wettbewerb gewonnen. Mit gemessenen 467 km/h hält die Kapsel aus München seitdem den Geschwindigkeitsrekord in der einen Meile (1,6 Kilometer) langen Röhre.

Von 18 Teams, die 2018 gegeneinander antraten hatten es drei ins Finale geschafft. Die Münchner setzten sich hier gegen Delft Hyperloop der TU Delft aus den Niederlanden und EPF Loop der technischen Hochschule im Schweizerischen Lausanne durch.

07/2018, Magnetschwebebahn Max Bögl Transportsystem

WARR Hyperloop ist ein Projekt der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (abgekürzt WARR) der Technischen Universität München. Schon beim Wettbewerb Anfang Januar 2017 baute das Team die schnellste Kapsel. Damals erreichte die Kapsel eine Spitzengeschwindigkeit von 324 km/h.

Anfang 2017 wurde das Team auf Bayern Zweiter. Von den damals 30 teilnehmenden Teams hatten nur drei die Vorprüfungen überstanden. Diese drei Teams konnten ihre Pods im vorläufigen Endausscheid in einer eine Meile (1,6 Kilometer) langen Röhre testen. Gesamtsieger 2017 wurde das Team der Universität Delft aus den Niederlanden.

Die Jury bestand aus Ingenieuren des Raumfahrt-Unternehmens SpaceX, dessen Chef Elon Musk auch Boss des Elektroauto-Herstellers Tesla ist.

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Fazit

Bis zu einem für den öffentlichen Transport zugelassenem Hyperloop ist es noch ein sehr langer Weg. Die gewünschten Geschwindigkeiten im Überschallbereich erreichen selbst die besten Pods aktuell nicht mal annähernd, zudem gibt es viele weitere offene Fragen beispielsweise die Sicherheit betreffend. Aber möglicherweise sind dies Probleme, die sich tatsächlich durch eine ständige Weiterentwicklung lösen lassen. Deshalb ist es gut, dass die Studenten der TU München bei der Erforschung des Hyperloop ganz vorn mit dabei sind.

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