Unfallstatistik 2018

Zahl der Verkehrstoten wird steigen

Unfall Foto: ADAC

Nachdem 2017 einen historischen Tiefstand bei den Verkehrstoten auf deutschen Straßen gebracht hat, so steigt deren Zahl 2018 nach aktuellen Prognosen wieder leicht an.

Im Oktober 2018 kamen in auf deutschen Straßen bei Verkehrsunfällen 314 Menschen ums Leben. Das waren 36 Verkehrstote mehr als im Oktober des Vorjahres (+12,9 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg auch die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahresmonat, und zwar um 1,0 % auf rund 35 300.

Von Januar bis Oktober 2018 verloren 2.765 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben, das waren 2,5 % beziehungsweise 67 Personen mehr als in den ersten zehn Monaten des Jahres 2017. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich in diesem Zeitraum um 1,1 % auf rund 333.900.

Insgesamt erfasste die Polizei in den ersten zehn Monaten 2018 rund 2,18 Millionen Verkehrsunfälle. Das entsprach einer Zunahme um 0,1 % gegenüber Januar bis Oktober 2017. Davon waren rund 260.900 Unfälle mit Personenschaden (+1,8 %) und 1,92 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (-0,1 %).

Nach dem bisherigen Jahresverlauf gehen die Statistiker davon aus, dass die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Jahr 2018 voraussichtlich leicht steigen wird, nachdem sie in den letzten beiden Jahren rückläufig gewesen war. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten von Januar bis September 2018 basieren, dürfte die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr voraussichtlich um rund 1 % gegenüber dem Vorjahr auf etwa 3 220 steigen. 2017 waren 3.180 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben gekommen. Bei den Verletzten ist im Jahr 2018 gegenüber 2017 ebenfalls eine Zunahme um circa 1 % auf ungefähr 393.000 zu erwarten.

Unfallzahlen nahezu unverändert

Von Januar bis Juli 2018 erfasste die Polizei insgesamt 1,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Die Anzahl an Unfällen blieb gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum nahezu unverändert (+0,1 %). Darunter waren 175.200 Unfälle mit Personenschaden (+0,9 %), bei denen 1.802 Menschen getötet wurden. Das waren 18 Unfalltote oder 1,0 % weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017. Dagegen nahm die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr leicht um 0,6 % auf 225.000 zu.

Bezogen auf 1 Million Einwohner starben im ersten Halbjahr 2018 durchschnittlich 18 Menschen im Straßenverkehr. Das größte Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, bestand in Sachsen-Anhalt mit 29 Getöteten je 1 Million Einwohner, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 28 und Brandenburg mit 26 Verkehrstoten. Deutlich unter dem Bundesdurchschnitt lagen die Werte in den drei Stadtstaaten, die aber aufgrund ihrer Siedlungsstruktur generell niedrigere Werte aufweisen. Ebenfalls niedrig war das Risiko in den Flächenstaaten Nordrhein-Westfalen mit 12 Getöteten sowie Hessen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 17 Verkehrstoten je 1 Million Einwohner.

Für den Zeitraum Januar bis Mai 2018 liegen tiefer gegliederte Ergebnisse vor. Danach kamen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr Benutzer von Krafträdern mit Versicherungskennzeichen (+10 Personen beziehungsweise +41,7 %) sowie Fahrer und Mitfahrer von Güterkraftfahrzeugen (+7 Personen beziehungsweise 10,9 %) ums Leben. Dagegen waren die Zahlen der getöteten Fußgänger (-15 Personen beziehungsweise -8,3 %) sowie der getöteten Benutzer von Krafträdern mit amtlichen Kennzeichen (-15 Personen beziehungsweise -7,9 %) rückläufig.

Straßenverkehrsunfälle im 1. Halbjahr 2018 in Deutschland

Gegenstand der Nachweisung

1. Halbjahr

1. Halbjahr

Veränderung

2018

2017

gegenüber

1. Halbjahr 2017

Anzahl

%

Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt

1 283 317

1 285 868

-0,2

davon:

Unfälle mit Personenschaden

144 324

143 910

0,3

Unfälle mit nur Sachschaden

1 138 993

1 141 958

-0,3

Verunglückte insgesamt

186 721

187 190

-0,3

davon:

Getötete

1 474

1 525

-3,3

Verletzte

185 247

185 665

-0,2

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