Unfallstatistik 2018

Zahl der Verkehrstoten sinkt

Unfall Foto: ADAC

Nachdem 2017 bereits einen historischen Tiefstand bei den Verkehrstoten auf deutschen Straßen gebracht hat, so sinkt deren Zahl auch 2018 weiter. Im ersten Halbjahr sank die Zahl der Verkehrstoten um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr. Im Juli verzeichneten die Statistiker allerdings einen leichten Anstieg.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden kamen im Juli 318 Menschen bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das waren 23 Personen oder 7,8 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Verletzten ist im Juli 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 % auf circa 39.300 gestiegen.

Unfallzahlen nahezu unverändert

Von Januar bis Juli 2018 erfasste die Polizei insgesamt 1,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Die Anzahl an Unfällen blieb gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum nahezu unverändert (+0,1 %). Darunter waren 175.200 Unfälle mit Personenschaden (+0,9 %), bei denen 1.802 Menschen getötet wurden. Das waren 18 Unfalltote oder 1,0 % weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017. Dagegen nahm die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr leicht um 0,6 % auf 225.000 zu.

Bezogen auf 1 Million Einwohner starben im ersten Halbjahr 2018 durchschnittlich 18 Menschen im Straßenverkehr. Das größte Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, bestand in Sachsen-Anhalt mit 29 Getöteten je 1 Million Einwohner, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 28 und Brandenburg mit 26 Verkehrstoten. Deutlich unter dem Bundesdurchschnitt lagen die Werte in den drei Stadtstaaten, die aber aufgrund ihrer Siedlungsstruktur generell niedrigere Werte aufweisen. Ebenfalls niedrig war das Risiko in den Flächenstaaten Nordrhein-Westfalen mit 12 Getöteten sowie Hessen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 17 Verkehrstoten je 1 Million Einwohner.

Für den Zeitraum Januar bis Mai 2018 liegen tiefer gegliederte Ergebnisse vor. Danach kamen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr Benutzer von Krafträdern mit Versicherungskennzeichen (+10 Personen beziehungsweise +41,7 %) sowie Fahrer und Mitfahrer von Güterkraftfahrzeugen (+7 Personen beziehungsweise 10,9 %) ums Leben. Dagegen waren die Zahlen der getöteten Fußgänger (-15 Personen beziehungsweise -8,3 %) sowie der getöteten Benutzer von Krafträdern mit amtlichen Kennzeichen (-15 Personen beziehungsweise -7,9 %) rückläufig.

Straßenverkehrsunfälle im 1. Halbjahr 2018 in Deutschland

Gegenstand der Nachweisung

1. Halbjahr

1. Halbjahr

Veränderung

2018

2017

gegenüber

1. Halbjahr 2017

Anzahl

%

Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt

1 283 317

1 285 868

-0,2

davon:

Unfälle mit Personenschaden

144 324

143 910

0,3

Unfälle mit nur Sachschaden

1 138 993

1 141 958

-0,3

Verunglückte insgesamt

186 721

187 190

-0,3

davon:

Getötete

1 474

1 525

-3,3

Verletzte

185 247

185 665

-0,2

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