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Unfallstatistik

Mehr Unfälle, weniger Tote im April

Auf deutschen Straßen ereigneten sich im April zwar mehr Unfälle, als noch vor einem Jahr, die Zahl der Verkehrstoten ging dennoch um rund ein Viertel auf 362 Tote zurück, meldet das Statistische Bundesamt am Freitag (20.6.) in Wiesbaden.

Insgesamt ist die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Straßenverkehrsunfälle aber um 4,2 Prozent auf 193.400 gestiegen. Diese Zunahme ist durch mehr Unfälle mit ausschließlich Sachschaden bedingt, die um 8,8 Prozent auf 168.000 zugenommen haben. Dagegen gab es 19 Prozent weniger Unfälle (25.400), bei denen Personen zu Schaden kamen. Verletzt wurden 32.400 Personen, 18 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Analog zu den Ergebnissen im März sind die starken Rückgänge bei den Verunglückten im April 2008 gegenüber April 2007 vor allem auf die unterschiedlichen Witterungs­verhältnisse zurückzuführen. Während in diesem Jahr das für den April typische Wetter vorlag, wurden im April 2007 wegen des sommerlichen Wetters mehr Verunglückte, vor allem auf Zweirädern, gezählt.

In den ersten vier Monaten 2008 erfasste die Polizei rund 720.700 Straßenverkehrs­unfälle, ein Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zu Januar bis April 2007. Darunter waren 630.100 Unfälle (plus 1,3 Prozent), bei denen ausschließlich Sachschaden entstand und 90.600 Unfälle mit Personenschaden (minus 9,6 Prozent). Bei diesen Unfällen verloren 1.339 Menschen ihr Leben, 13 Prozent weniger als von Januar bis April 2007. Auch die Zahl der Verletzten ist in diesem Zeitraum um 9,5 Prozent auf 116.900 gesunken.

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