E10 Kraftstoff, Biosprit dpa

Union will an E10 festhalten

FDP erklärt Einführung für gescheitert

Die Union im Bundestag will anders als Koalitionspartner FDP in jedem Fall an dem umstrittenen Biosprit festhalten.

Es gebe keinen vernünftigen Grund, die Einführung von E10 rückgängig zu machen, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), der Neuen Osnabrücker Zeitung (31.8.). "Die Bio-Kraftstoff-Strategie der Bundesregierung ist wohl durchdacht." Zuvor hatte die FDP die Einführung des Biosprits für gescheitert erklärt.

Die Politik trifft keine Schuld

Pfeiffer sagte dem Blatt, es wäre fatal, "wegen Versäumnissen der Mineralöl- und Automobilkonzerne bei der Einführung von E10 jetzt einen politischen Rückzieher zu machen". Er begründete die Bedenken der Kunden an den Tankstellen mit einer völlig unzureichenden Information durch die Branche.

Der Politiker betonte, durch E10 werde die Versorgungssicherheit in Deutschland erhöht, die Abhängigkeit von Importen reduziert und ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Viele Autofahrer zweifeln aber generell am Nutzen von E10, weshalb die Absatzflaute anhält.

SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber forderte in dem Blatt "eine flächendeckende Informationskampagne des Kraftfahrtbundesamtes zu E10".

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Klärung vor dem Bundesgerichtshof steht aber fest.

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