Urteil

EuGH bremst Führerscheintourismus

Foto: Archiv

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein Schlupfloch für Verkehrssünder in Europa gestopft. Die obersten EU-Richter entschieden am Donnerstag (20.11.) gegen einen Autofahrer aus Deutschland, der noch vor dem Entzug seines deutschen Führerscheins eine tschechische Fahrerlaubnis erworben hatte.

Die deutschen Behörden bräuchten den tschechischen Führerschein des Autofahrers nicht anzuerkennen, urteilte der EuGH.

Der Mann aus dem Raum Siegen war der Polizei im September 2004 bei einer Fahrt unter Drogeneinfluss aufgefallen. Während sein Verfahren um ein Fahrverbot lief, legte er eine Fahrprüfung in Tschechien ab und erwarb dort einen neuen Führerschein.

Nach früheren EuGH-Urteilen muss ein EU-Staat zwar Fahrerlaubnisse aus anderen Mitgliedstaaten anerkennen. Das gilt aber nicht, wenn sie während der Sperrfrist nach einem Führerscheinentzug im Heimatland erworben wurden. Mit ihrem jüngsten Urteil weiteten die Richter in Luxemburg dies auch auf Führerscheine aus, die anderswo während eines laufenden Verfahrens erworben wurden. (Rechtssache C-1/07)

Die neue Ausgabe als PDF
Beliebte Artikel Lewis Hamilton - Mercedes - Barcelona - F1-Test - 20. Februar 2019 Neuer Mercedes zu langsam Wie viel fehlt auf Ferrari? Daniil Kvyat - Toro Rosso - Barcelona - Test - 2019 Ergebnis Barcelona F1-Test 2019 (Tag 3) Kvyat schnappt Kimi Bestzeit weg
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Aston Martin Project 003 Teaser Aston Martin Project 003 Valhalla Mittelmotor-Supersportwagen für 2021 McLaren 600LT Spider McLaren 600LT Spider im Fahrbericht Ein Cabrio auf Ninja-Level
SUV Ssangyong Korando leaked Ssangyong Korando Neuauflage debütiert in Genf Suzuki Jimny 2018 Fahrbericht 4. Generation Suzuki Jimny (2018) In Deutschland vorerst wohl nicht mehr verfügbar
Oldtimer & Youngtimer Ford Capri L (1978) Ford Capri (1969-1986) wird 50 Sportcoupé zum Kleinwagenpreis Retro Classics Stuttgart 2018 Retro Classics 2019 Öffnungszeiten, Anreise, Preise