Urteil

Sicherer Halt im Bus

Foto: Archiv

Buspassagiere sind nach einem Gerichtsurteil selbst dafür verantwortlich, nach dem Einsteigen möglichst schnell sicheren Halt zu finden. Nur wenn gebrechliche oder behinderte Menschen zusteigen, habe der Fahrer besondere Rücksicht zu nehmen, heißt es in einer am Mittwoch (16.8.) veröffentlichen Entscheidung des Landgerichts Osnabrück.

Ansonsten müsse der Fahrer eines Linienbusses einen Fahrplan einhalten und daher nicht darauf achten, dass alle Fahrgäste sicher stehen oder sitzen. (Az.: 5 O 1439/06).

Geklagt hatte eine 65 Jahre alte Frau, die sich beim Sturz in einem Linienbus verletzt hatte. Sie war nach dem Einsteigen in die Mitte des Busses gegangen, obwohl im vorderen Bereich noch Sitzplätze frei waren. Als der Fahrer scharf bremste, zog sie sich Schürf- und Schnittwunden sowie Prellungen und einen Bluterguss zu. Insgesamt verlangte sie Schadenersatz und Schmerzensgeld von rund 6.000 Euro.

Das Gericht wies die Klage ab, dem Fahrer könne kein Pflichtverstoß nachgewiesen werden. Allenfalls bei leicht erkennbaren Behinderungen des Fahrgastes gelte für den Fahrer eine besondere Sorgfaltspflicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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