US-Gouverneure

Ruf nach Staatshilfe für US-Autobauer

Foto: Archiv

Der Ruf nach weiteren milliardenschweren Staatshilfen für die notleidende US-Autoindustrie wird immer lauter. In einem gemeinsamen Appell forderten die Gouverneure von sechs US-Bundesstaaten die Regierung in Washington und die Notenbank zu sofortigem Handeln auf.

Wie beim Rettungspaket für den Finanzsektor müsse nun auch die Automobilbranche dringend mit frischem Kapital gestützt werden.

Von der Autoindustrie hingen in den USA über die Branche hinaus insgesamt rund 4,5 Millionen Jobs ab, schrieben die Gouverneure in einem vom "Wall Street Journal" am Donnerstag (30.10.) im Internet veröffentlichten Brief an US-Finanzminister Henry Paulson und Notenbank-Chef Ben Bernanke. An der konzertierten Aktion beteiligten sich neben Michigan mit der Auto-Stadt Detroit die Staaten Delaware, Kentucky, New York, Ohio und South Dakota. In Detroit haben alle drei großen US-Autobauer ihre Zentrale.

General Motors (GM), Ford und Chrysler schreiben wegen der Talfahrt auf dem US-Automarkt Milliardenverluste. Besonders der Opel-Mutterkonzern GM kämpft mit akuten Kapitalnöten und muss immer wieder Insolvenzgerüchte dementieren. Der Konzern verhandelt gerade mit Chrysler über eine Fusion.

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