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50.000 Euro Bußgeld möglich bei vereister Frontscheibe

50.000 Euro Bußgeld möglich Bußgelder drohen bei vereister Frontscheibe

Der Winter ist da und damit kann es auch vereiste Frontscheiben geben. Verhält sich der Fahrer richtig beim Enteisen der Scheibe spart er viel Geld. Ansonsten bitten die Behörden zur Kasse.

Wer nicht den Luxus eines warmen Stellplatzes für sein Auto hat, kennt das Problem in dieser Jahreszeit: Eine vereiste Autoscheibe am frühen Morgen. Damit es schneller geht, bedienen sich viele eines Tricks und lassen den Motor im Stand laufen, um die Scheibe vom Eis zu befreien. Doch das ist verboten.

50.000 Euro Bußgeld in Berlin möglich

Der neue Bußgeldkatalog sieht für das Laufenlassen des Motors ein Bußgeld von 80 Euro vor. Dieser Fall tritt ein, wenn der Fahrer den Motor im öffentlichen Verkehrsraum laufen lässt. Dann greift die StVO. Allerdings können die Fahrer auch auf Grundlage des Landesimmissionsschutzgesetzes bestraft werden. Auf einem Privatgrundstück oder bei einem nicht genehmigungspflichtigen Fahrzeug greift dieses Gesetz. Ob das Vergehen in den Geltungsbereich der StVO oder des Landesimmissionsschutzgesetzes fällt, ist in jedem Landesgesetz festgelegt.

Die Höhe der Strafe ist Ländersache. Theoretisch wäre im Stadtstaat Berlin eine Strafe in Höhe von 50.000 Euro möglich. Für den Motor ist es ebenfalls besser, ihn nicht im Stand laufen zu lassen, da sich laut ADAC die Warmlaufphase im Stand verlängert, was zu einem erhöhten Verschleiß führen kann. Das Motoröl braucht länger um sich zu erwärmen, somit steigt die Reibung im Motor. Das kann zu Folgeschäden wie einem Kolbenfresser oder einer defekten Nockenwelle führen. Ganz zu schweigen von den Umweltschäden durch die Emissionen.

Eis kratzen, vereiste Scheibe
HUK Coburg
Den Motor beim Freikratzen laufen zu lassen ist umweltschädlich. Das jeweilige Landesimmissionsschutzgesetz sieht dafür hohe Strafen vor.

"Guckloch" reicht nicht

Ein echter Klassiker im Winter ist das "Guckloch". Vermutlich hat jeder Autofahrer schon Mal eins gesehen oder für seine Frontscheibe selbst eins freigekratzt. Machen sollte man es trotzdem nicht. Das Verwarngeld für das "Guckloch" beträgt zehn Euro. Nur um den Behörden etwas Geld in die Kaffeekasse zu spielen, existiert das Bußgeld allerdings nicht. Mit einem nicht einwandfrei freigekratztem Auto gefährdet der Fahrer wegen der erheblichen Sichteinschränkungen auch die anderen Verkehrsteilnehmer. Doch nicht nur die Frontscheibe muss vom Eis befreit werden, auch die anderen Scheiben des Autos dürfen vor der Fahrt nicht gefroren sein. Liegt eine Schneelast auf dem Pkw, bitten die Behörden mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro zur Kasse. Für verschneite Kennzeichen während der Fahrt sind fünf Euro fällig.

Auf Enteisungsspray verzichten

In den vergangenen Jahren sind die Auftausprays immer beliebter geworden. Auf diese sollten Autofahrer jedoch aus Umweltgründen verzichten. Außerdem ist es ratsam, kein heißes Wasser über die gefrorene Scheibe zu kippen. Durch den Temperaturschock kann das Glas springen. Besser geeignet sind Frostschutzfolien, die der Fahrer von außen auf die Frontscheibe legt. Ebenfalls praktisch wäre eine Standheizung, die aber ein teures Zubehör ist. Hat der Fahrer sie per Zeitschaltuhr programmiert, heizt sie das Auto rechtzeitig auf.

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Guckloch reicht

Fazit

Der Winter kann für Autofahrer lästig sein – zum Beispiel, wenn die Autoscheiben zugefroren sind. Allerdings sollte man hier geduldig sein und die Scheiben gründlich vom Eis befreien. Andernfalls drohen hohe Strafen oder Schäden am Motor sowie an der Scheibe.

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