„Idiotentest“ auf dem Prüfstand dpa
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Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen, Fassung von 1923
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Verkehrsgerichtstag Goslar: "Idiotentest" auf dem Prüfstand

Verkehrsgerichtstag Goslar „Idiotentest“ auf dem Prüfstand

Der sogenannte Idiotentest für Autofahrer kommt beim 48. deutschen Verkehrsgerichtstag auf den Prüfstand. Experten von Automobilclubs kritisierten bereits im Vorfeld, die Kriterien der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) seien wenig transparent und schlecht nachvollziehbar.

Verkehrsjuristen des Deutschen Anwaltvereins (DAV) monierten zudem, dass es kein Rechtsmittel gegen den "Idiotentest" gibt. Jährlich müssen nach Angaben des ADAC mehr als 100.000 Bundesbürger zur MPU, vor allem nach Alkoholmissbrauch. Etwa die Hälfte davon besteht den Test nicht und bekommt den Führerschein nicht zurück.

"Der Skandal ist, dass man sich gegen Entscheidungen des "Idiotentests" nicht wehren kann", sagte DAV-Experte Christian Janeczek. Zudem müssten auch die Prüfer überprüft werden. Der DAV forderte deshalb ebenso wie der ADAC Video- oder Tonbandprotokolle von allen Untersuchungsgesprächen.

Zum Verkehrsgerichtstag, der am Mittwoch in Goslar beginnt, haben sich 1.600 Experten von Automobilclubs, Behörden, Ministerien, Hochschulen, Verbänden und Versicherungen angemeldet. Für lebhafte Debatten dürften Pläne der EU zur sogenannten Halterhaftung sorgen. Danach sollen Halter von Kraftfahrzeugen künftig nicht nur für Parkverstöße haftbar gemacht werden, sondern auch für Verstöße im fließenden Verkehr, die nicht sie selbst, sondern andere Fahrer begangen haben.

Außerdem geht es in Goslar um die Frage, ob Berufskraftfahrer ihre Fahrerlaubnis für Lastwagen oder Busse behalten sollen, wenn sie unter Alkoholeinfluss bei einer Fahrt mit dem Privatwagen erwischt wurden. Weitere Themen des Verkehrsgerichtstages sind die Fahrgastrechte im Luft- und Landverkehr, das neue EU-Verkehrssicherheitsprogramm und Maßnahmen, um das Unfallrisiko junger Fahrerinnen und Fahrer weiter zu senken.

Kennzeichen der Politiker

1 von 10 Fragen
Wofür steht die Abkürzung „HEL“?
Kfz der Landesregierung Hessen
Kfz der Landesbehörde Hessische Liegenschaften
Kfz des Landratsamtes Helmstadt-Bargen
Dienstwagen mit der Kennung „BD 1-" gehören zum …
Bundesrat
Bundesverfassungsgericht
Bundestag
Im Fahrzeug mit dem Kennzeichen „0 – 4“ sitzt ...
… der 1. Staatssekretär im Auswärtigen Amt
… der Bundestagspräsident
… der 1. Bundesverfassungsrichter
Zu welcher Verwaltung gehört dieses Kennzeichen?
… Landesverwaltung Baden-Württemberg
… zur Bundeswehr
… zur Generaldirektion Wasserstraßen
Fährt der Dienstwagen mit dem Kennzeichen „0 – 1“ an Ihnen vorbei. Dann sitzt dort drin, …
… der Bundeskanzler
… der Präsident des Deutschen Bundestags
… der Bundespräsident
Welches Landesministerium fährt mit diesem Kennzeichen (THL 4-xxxx)?
Innenministerium Thüringen
Justizministerium Thüringen
Finanzministerium Thüringen
BD 6-1 oder aber auch 0 – 2 kutschiert …
… den Außenminister
… den Bundeskanzler
… den Justizminister
Fährt die Bundespolizei vor, so bedeutet die „20“ im Kennzeichen?
Es handelt sich um einen Pkw
Es handelt sich um eine Führungskraft
Es handelt sich um ein Fahrzeug der Fahrbereitschaft
Fahrzeuge, deren Kennzeichen mit einem „X“ beginnen sind …
NATO-Fahrzeuge
Bundeswehr-Fahrzeuge
Fahrzeuge des Katastrophen-Schutzes
BD 16 …
... ist ein Fahrzeug der Bundesfinanzverwaltung
... ist ein Fahrzeug des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung
... ist ein Fahrzeug der größten Oppositionspartie
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