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Verkehrstote in der EU 2016

Zahlen sinken, aber zu langsam

Auf den Straßen der EU kamen im Jahr 2016 25.500 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben – das waren 600 oder 2 Prozent weniger als noch im Jahr 2015.

Wie die EU-Kommission am Dienstag (28.3.2017) mitteilt, setzt sich damit der positive Trend seit sechs Jahren zwar fort. Allerdings reicht er möglicherweise nicht aus, das Ziel der EU zu erreichen, die Zahl der Verkehrstoten im Zeitraum 2010 bis 2020 zu halbieren. Seit 2010 konnten die EU-Staaten die Zahl der Verkehrstoten in der EU nur um knapp ein Fünftel reduzieren.

Der stärkste Rückgang der Zahl der Verkehrstoten ist in Litauen zu verzeichnen. Dort starben 2015 83 Menschen pro eine Millionen Einwohner, 2016 ging diese Zahl auf 65 zurück, was einen Rückgang um 22 Prozent bedeutet. In Deutschland ging die Zahl der Verkehrstoten um 7 Prozent von 2015 zu 2016 zurück. Die höchste Zahl an Verkehrstoten pro eine Million Einwohner verzeichnet Bulgarien mit 99.

Die Zahl der Schwerverletzten im Straßenverkehr schätzt die EU auf Basis der von 16 Mitgliedstaaten übermittelten Daten für das Jahr 2016 auf 135.000. Ein Großteil der Schwerverletzten entfällt auf besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer.

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