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Volvo-Modellbezeichnungen: Doch Nummern, keine echten Namen

Volvo-Modellbezeichnungen Doch Nummern, keine echten Namen

Der Nachfolger des XC90 trägt die neue Nomenklatur von Volvo. Er heißt EX90 – damit sind Namen wie "Embla" aus dem Rennen.

Im Sommer 2021 erklärte Hakan Samuelsson, der Nachfolger des XC90-SUV erhalte 2022 einen richtigen "Namen – wie ein Kind". Wenn man sich die heutigen Autos anschaue, so der damalige Volvo-Boss, dann seien sie alle sehr "technologisch" benannt: XC, T8, All-Wheel-Drive – "all das gehört zur Spezifikation am Heck vieler Autos". "Wir sprechen von einer völlig neuen Architektur, einer neuen Generation von rein elektrisch angetriebenen Autos mit zentraler Rechenleistung. Es muss gut und klar zu verstehen sein, dass dies ein Neuanfang ist, und deshalb werden wir keine Zahlen und Buchstaben mehr haben. Wir werden ihnen einen Namen geben, wie Sie einem Neugeborenen einen Namen geben."

Volvo Elektroauto XC60
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Indes, für den Nachfolger des XC90 – die Studie Recharge (siehe Fotoshow) gibt einen Ausblick auf dessen Design – stünde nach Angaben von Samuelsson noch kein Name fest, "wir haben eine sehr interessante und kreative Diskussion". Intern sprechen offenbar inzwischen viele Mitarbeiter schon von "dem Kind", wenn die Rede von dem Elektro-SUV ist. Auch "Greta" fällt wegen der Nachhaltigkeits-Vorsätze der Schweden dem Vernehmen nach öfter – in Anspielung auf die Fridays-for-Future-Umweltaktivistin Greta Thunberg. Realistischere Hinweise auf den Namen könnte liefern, dass sich der schwedische Hersteller beim US-Patentamt die Bezeichnung "Embla" hat schützen lassen. Gerüchten zufolge geht dieser Name aber auf den alten Volvo-Boss Samuelsson zurück. Mit Rowan als neuem Boss seit Frühjahr 2022 schwingt das Pendel also wieder in Richtung klassischer Volvo-Bezeichnung zurück.

Volvo schützt 14 Baureihen-Namen

Denn der schwedische Autobauer 14 Modellnamen schützen lassen. Konkret: Volvo EXC90, Volvo EXC60, Volvo EXC40, Volvo EC40, Volvo EV90, Volvo EV60, Volvo EV40, Volvo ES90, Volvo ES60, Volvo ES40, Volvo EX90, Volvo EX60, Volvo EX40 und Volvo EX30. Alle Namen wurden einzeln am 13.7.2022 beim Europäischen Patentamt unter den Nummern 018732780 bis 018732799 (mit Lücken in der fortlaufenden Nummerierung) angemeldet.

Der elektrische XC90-Nachfolger heißt nun EX90, entsprechend folgen die kleineren Modelle ebenfalls dieser Nomenklatur. Die EV- und ES-Bezeichnungen beziehen sich auf Limousinen und Kombis. Die EXC-Namen könnten für die Hybrid-Modelle sprechen oder aber für Coupé-Versionen.

Allerdings will Volvo seine Modellpalette in Zukunft nach unten hin ausbauen und dafür die neue SEA-Plattform (Sustainable Experience Architecture) der chinesischen Konzern-Mutter Geely verwenden. Diese kommt bereits beim Smart#1 zum Einsatz. Sie erlaubt Batteriegrößen zwischen 24 und 42 Kilowattstunden und sehr kurze Überhänge bei gleichzeitig langen Radständen (von bis zu 3,20 Metern bei Pkw). Der Smart #1 würde dann als Blaupause für einen kleinen SUV/Crossovers dienen. Dieser firmierte lange unter dem Namen XC20, gibt aber damit keinen Hinweis auf den Elektroantrieb. Hier wäre die EC-Bezeichnung angemessener, auch im Hinblick auf weitere SEA-Modelle von Smart sowie Lynk & Co – siehe Crossover-Modell 08.

04/2022, Smart #1 vs. Volvo XC40 Recharge Pure Electric
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Probleme mit echten Namen

Da Volvo entgegen anderer Meldungen weiterhin auf Buchstaben und Ziffern setzt, folgen sie dem Trend, Fahrzeuge möglichst standardisiert – auch für den Weltmarkt – zu benennen. Besonders deshalb, weil konkrete Namen oft auch rechtliche, sprachliche und lokal begrenzte Probleme bedeuten. Wir erinnern uns an den Mitsubishi Pajero, den Honda Fitta oder den Audi E-Tron, aber auch an Bezeichnungen, die im Laufe der Zeit gesellschaftlich problematisch werden können, wie das Beispiel des Jeep Cherokee zeigt.

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Fazit

Volvo will wohl seinen neuen Modellen als Zeichen des Neuanfangs richtige Modellnamen verpassen – die Schweden lassen sich aber gleichzeitig klassische Baureihen-Nomenklaturen aus Buchstaben und Ziffern schützen. Die bisher einzigen Zeugnisse einer neuen Namensgebung sind ein Zitat des früheren Volvo-CEOs und der eingetragene Name "Embla", der ebenfalls auf Samuelsson zurückgeht. Die neuen, nun eingetragenen Modellnamen sprechen auch in Ihrer Vielzahl wieder für die bekannte Volvo-Nomenklatur und geben erste Hinweise auf kleinere Crossover-Modelle. Mit dem Nachfolger des XC90, der dann EXC90 heißen könnte, werden wir auch die künftigen Volvo-Modellbezeichnungen kennen.

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