VW strebt einheitlichen Tarifvertrag an

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Volkswagen will das Tarifgewirr innerhalb des Unternehmens auflösen und mit der IG-Metall einen neuen einheitlichen Haustarifvertrag aushandeln. Dies sagten Personalchef Horst Neumann und Markenvorstand Wolfgang Bernhard im Gespräch dem "Handelsblatt".

"Im Moment gibt es bei Volkswagen einen ganzen Flickenteppich von Verträgen. Da blickt keiner mehr durch", klagte Neumann. Die zahlreichen Entlohnungsmodelle raubten dem Unternehmen Flexibilität, da jeder Mitarbeiter bei einer Versetzung befürchten müsse, sich schlechter zu stellen. Es sei Zeit für einen neuen einheitlichen Tarifvertrag, der gewisse Standards setze, sagte Neumann.

Golf-Produktion von 35-Stunden-Woche abhängig

Neumann und Bernhard betonten, das oberste Ziel der derzeit laufenden Gespräche mit den Arbeitnehmern sei die Wettbewerbsfähigkeit der westdeutschen VW-Werke, in denen 100.000 Menschen arbeiten. Diese ließe sich nur über eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden wiederherstellen. Davon werde auch abhängen, ob der runderneuerte VW Golf weiterhin im Stammwerk Wolfsburg gebaut werde. "Derzeit legen wir bei jedem Golf drauf", sagte Bernhard.

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