WM-Partys

Innenstädte dicht

Foto: dpa

Der WM-Party im Stadion und auf den Fanfesten folgte in den Innenstädten zahlreicher deutscher Städte eine Tanzparty. Auf dem Kurfürstendamm in Berlin kamen wegen der hopsenden und schunkelnden Menschenmassen selbst die Autokorsos kaum noch voran.

In München-Schwabing nahmen mehr als 25.000 Menschen die Leopoldstraße als Fußgängerzone in Beschlag. Eine noch größere Strecke der Marginale als bei den bisherigen Feiern der Bayern musste für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Auf der Kiez-Meile in St. Pauli ging für Autofahrer ebenfalls nichts mehr. "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins", skandierten die ausgelassenen Fans. In Leipzig nahmen begeisterte Fans ein abkühlendes Bad im historischen Mendebrunnen auf dem Augustusplatz, hunderte Andere tanzten derweil eine Polonaise durch die Innenstadt. Rings um das Fanfest-Areal verstopften die Menschen die Straßen, kaum ein Autofahrer reagierte aggressiv, die meisten drückten ihre Freude mit einem Hupkonzert aus.

In vielen anderen Städten waren am Abend Autokorsos unterwegs. Dabei waren zum Beispiel in Stuttgart und besonders in Berlin viele internationale Fahnen in den Fenstern und an den Radioantennen zu sehen. Die Polizei drückte überall bei den Multi-Kulti-Feiern mindestens ein Auge und beide Ohren zu.

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