Wohnungskonzern Vonovia

Start ins Ladesäulen-Geschäft

TechnikProfi_2017_09_03_1 Foto: Decoster, Mennekes, Mercedes-Benz, Volvo

Deutschland größter Vermieter von Wohnungen steigt in das Geschäft mit Ladesäulen für Elektroautos ein und erhält dafür Fördermittel vom Bund.

Das als einzige Immobiliengesellschaft im DAX geführte Unternehmen baut aktuell 70 Ladepunkte an 36 Wohnanlagen in ganz Deutschland auf.

Weitere Ladesäulen möglich

Im Rahmen der „Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ erhält Vonovia dafür eine Förderung aus Bundesmitteln in Höhe von 415.000 Euro – rund ein Drittel der entstehenden Kosten. Entsprechend müssen die Ladepunkte öffentlich zugänglich sein. Dies bestätigte das Unternehmen auf Nachfrage von auto motor und sport. „Unser Ziel ist eine ganzheitliche Quartiersentwicklung, das heißt wir wollen unsere Quartiere ökologisch und ökonomisch gestalten. Die erste öffentliche Ladesäule hat Vonovia letztes Jahr im Essener Eltingviertel installiert“, so eine Sprecherin des Unternehmens. „Wir können uns vorstellen, weitere Ladesäulen zu bauen, möchten aber zunächst Erfahrungen sammeln und ein Gefühl für Elektromobilität bekommen“. Sicher hängt ein Ausbau auch von der weiteren Förderung ab. Man denke zudem über mietereigene Wallboxen auch in den eigenen Tiefgaragen nach.

Das Konzept zum Aufbau der Ladepunkte entstammt der eigenen Value-add-Business-Sparte, die unter anderem an seine Mieter TV und Internet vertreibt sowie Handwerker-, Mess- und Wohnumfeld-Dienstleistungen anbietet. Dazu gehört auch, den über Solaranlagen auf den Dächern der Vonovia-Häuser generierten Strom u.a. über die Ladestationen wieder zu verkaufen.

Vonovia ist mit zirka 366.000 Wohnungen in 400 Städten und Gemeinden der größte Vermieter in Deutschland. 2018 machte die Aktiengesellschaft einen operativen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro. Vonovia steht unter anderem wegen umstrittener Wohnungsmodernisierungen, fehlerhafter Nebenkostenabrechnungen und schlechtem Kundenservice in der Kritik.

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