Vitaly Petrov Renault 2010 Renault

Vitaly Petrov

Vitaly Petrov ist ein russischer Rennfahrer, der nach einer kurzen Formel 1-Karriere mittlerweile sein Glück in der DTM sucht. Die „Rakete aus Vyborg“ geht seit der Saison 2014 für Mercedes in der Tourenwagenliga an den Start.

Russland ist 2010 in Form von Vitaly Petrov in der Formel 1 angekommen. Der Blondschopf aus Vyborg sollte in seiner Heimat das Formel 1-Fieber entfachen und die Marke Renault bekannter machen. Vor allem sollte Petrov aber erfolgreich im Auto fahren, was ihm allerdings nicht immer gelang.

Angefangen hat die Rennkarriere des Sohns des Chefs der russischen Zollbehörde nicht wie üblich im Kart sondern 2001 im Lada Cup. Schon 2002 war er hier nicht mehr zu schlagen und sicherte sich seinen ersten Titel.

Vitaly Petrov kehrt nach Russland zurück

Der Formel-Einstieg erfolgte nur ein Jahr später in der Formel Renault. Nach einigen Startschwierigkeiten kämpfte sich Vitaly Petrov durch verschiedene Monoposto-Serien in ganz Europa. Dabei fuhr das Nachwuchstalent sogar in der Formel 3000.

So ganz sollte es aber nicht vorangehen mit der Karriere. So kehrte Petrov wieder zurück nach Russland in die Lada Revolution Serie. Nach einem zweiten Platz und einem weiteren Titel wagte er den zweiten Anlauf in Europa. Nach einigen Rennen in der Euroserie 3000 und der Formel 3000 gelang 2006 der Einstieg in die GP2.

GP2-Erfolge bei Campos

Nachdem er von David Price Racing zum Team Campos wechselte, konnte Petrov 2007 die ersten Achtungserfolge einfahren. Den ersten Punkten folgte in Valencia schließlich auch schnell der erste Sieg. In der GP2 Asia Serie belegte er 2008 hinter Romain Grosjean und Sebastien Buemi Platz drei und brachte sich somit in den Fokus der Formel 1-Talentsucher.

2009 gelang dann der große Durchbruch. Nur Nico Hülkenberg konnte den Russen in der "großen" GP2-Meisterschaft hinter sich lassen. Wie Hülkenberg gelang Petrov schließlich auch der Sprung in die Formel 1. Unter vielen Kandidaten entschied sich Renault für den Russen - auch dank finanzieller Unterstützung für das Team.

Große Erfolge konnte er in seiner ersten Saison jedoch nicht landen. In 19 Rennen gab es fünf Mal Punkte. Als bestes Ergebnis stand ein fünfter Platz in Ungarn. Das Punkteduell gegen Kubica verlor Petrov sang- und klanglos mit 136 zu 27.

Dank des finanziellen Beitrags seiner Sponsoren und der Bedeutung für den russischen Markt verlängerte Renault den Vertrag mit Petrov aber in der Saison 2012 noch einmal. Nach der Verletzung von Kubica war er plötzlich die Nummer eins. Das Auto hinterließ schon bei den Testfahrten einen guten Eindruck. Mit dem revolutionären Vorwärtsauspuff schien den Ingenieuren der große Wurf gelungen zu sein.

Als Petrov beim Saisonauftakt überraschend aufs Podium fuhr, sah alles nach einem positiven Jahr aus. Doch die Konkurrenz holte schnell auf und Renault konnte das Entwicklungstempo nicht mitgehen. Am Ende landete Petrov nur auf Rang zehn in der Fahrerwertung.

2012: Wechsel zu Caterham

Renault entschied sich nach der Saison, den Vertrag mit dem Russen nicht zu verlängern. Lange stand der Verbleib in der Formel 1 auf der Kippe. Erst einen Monat vor dem Saisonauftakt gab Caterham die Verpflichtung bekannt. Auch bei diesem Wechsel sollen Sponsoren fleißig mitgeholfen haben. Allerdings wurde der Formel 1-Abschied von Petrov damit nur um ein Jahr herausgezögert. Ohne Punkt bei Caterham war der Russe 2013 ohne Cockpit.

Erst 2014 ging es mit der Karriere weiter. Noch immer galt Petrov als schnellster russischer Pilot aller Zeiten, was ihn zumindest aus Werbesicht zu einem begehrten Fahrer macht. Bei einem DTM-Test in Valencia testete Mercedes, wie schnell der ehemalige F1-Pilot mit Dach über dem Kopf unterwegs ist. Schließlich bekam Petrov ein C-Klasse-Cockpit für die Saison 2014.

Das sollte nicht von Erfolg gekrönt werden. Der oft lustlos wirkende Petrov fuhr kein einzige Mal unter die Top-10, und landete mit 0 Punkten auf dem letzten Gesamtrang.

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