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Red Bull mit Aston Martin

Adrian Newey baut Super-Sportwagen

Aston Martin & Red Bull Foto: Red Bull 26 Bilder

Red Bull und Aston Martin machen gemeinsame Sache. Die neue Partnerschaft ist mehr als nur ein Sponsorvertrag. Star-Designer Adrian Newey wird für Aston Martin einen Super-Sportwagen für die Straße bauen. Mit Hybridantrieb.

30.05.2016 Michael Schmidt

Seit Mitte März ist es offiziell: Red Bull und Aston Martin spannen sich zusammen. Und die neue Partnerschaft ist mehr als nur ein Sponsorvertrag, der Red Bull Geld bringt.

Red Bull-Stardesigner Adrian Newey soll zusammen mit Aston Martin Designchef Marek Reichmann ein Supercar für die Straße bauen. Das Projekt trägt den geheimnisvollen Namen AM-RB-001. Das Projekt soll Newey bei Laune halten und gegenüber Abwerbeversuchen der Konkurrenz immun machen.

Aston Martin-Hypersportler bereits doppelt ausverkauft

Denn die Konstruktion eines Straßensportwagens zählte schon immer zu Neweys Träumen. Für Aston Martin ist es ein Imageschub - und passt zum Businessmodell der britischen Traditionsmarke: Mit dem Vulcan bieten die Briten derzeit bereits einen superexklusiven Rennwagen an, von dem lediglich 24 Stück gebaut werden - zum Preis von 1,5 Millionen Pfund.

Nachteil: Der Vulcan hat keine Straßenzulassung. Und wer will nicht einen Aston auf der Straße fahren, der vom besten Formel 1-Designer aller Zeiten gezeichnet wurde? Und so wird in der Ankündigung auch nichts weniger als das "ultimative Hypercar" versprochen, das mit modernster Technologie ausgestattet sein soll.

Aston Martin Vulcan Yas MarinaFoto: Max Earey
Aktueller Superrenner von Aston Martin ist der Vulcan: V12-Sauger ohne Hybrid, 831 PS, 2,3 Millionen Euro teuer

Wie reizvoll diese Ankündigung ist, hat sich jetzt im Rahmen des Monaco GP gezeigt. Wie die "Financial Times" berichtet, wurde das neue Modell in privaten Präsentationen potenziellen Kunden vorgestellt - solchen die schon einen One-77 oder einen Vulcan besitzen. Mit Erfolg, denn der Hypersportler soll bereits jetzt doppelt überzeichnet sein.

Gebaut werden sollen nur rund 100 Exemplare zum Stückpreis von 2,5 Millionen Pfund (umgerechnet rund 3,3 Millionen Euro). Ab Juni sollen erste Anzahlungen in Höhe von 250.000 Pfund (330.000 Euro) von Kunden eingesammelt werden. Die ersten Modelle des komplett in Handarbeit aufgebauten Sportlers sollen Ende 2018 anrollen.

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