Aston Martin Valkyrie AMR Pro Aston Martin
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Aston Martin Valkyrie AMR Pro: Komplett entfesselt

Aston Martin Valkyrie AMR Pro Komplett entfesselt nur für den Track

Aston Martin bringt mit dem Valkyrie AMR Pro eine nochmals weiterentwickelte Version des Hypersportwagens Valkyrie. Der AMR Pro zeigt, was ohne die Beschränkungen durch eine Straßenzulassung oder ein Reglement möglich ist.

Zuerst kam der Aston Martin Valkyrie. Ein radikaler Sportwagen für die Straße. Jetzt folgt mit dem AMR Pro die radikale Weiterentwicklung, die auf eine Straßenzulassung pfeift und alle Reglements außen vor lässt. Er will einfach nur eine brutale Fahrmaschine sein für Leute, die es sich leisten können, so ein Gerät nur auf der Rundstrecke zu bewegen.

2019 arbeiteten Aston Martin, Adrian Newey, Red Bull Advanced Technologies (RBAT) und der Entwicklungspartner Multimatic intensiv an der Konstruktion eines Aston Martin Valkyrie-Rennwagens mit dem Ziel, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans in der neuen Hypercar-Klasse zu gewinnen. Dieser Rennwagen dient nun als Grundlage für den neuen Valkyrie AMR Pro.

Länger und breiter

Gegenüber dem Serien-Valkyrie weist der AMR Pro einen um 380 Millimeter längeren Radstand und eine um 96 Millimeter breitere Spur an der Vorderachse sowie 115 Millimeter mehr Spurweite an der Hinterachse auf. Hinzu kommt ein komplett neues Aerodynamikpaket, das den Sportwagen um 266 Millimeter in der Länge wachsen lässt und mit seinen üppigen Flügeln und Spoiler den Abtrieb gegenüber der Basis-Straßenversion verdoppelt. Aston Martin verspricht so Querbeschleunigung von mehr als 3 G.

Aston Martin Valkyrie AMR Pro
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Der Abtrieb gegenüber dem Serienautos wurde verdoppelt.

Ohne Hybrid-Gedöns

Nachjustiert wurde auch beim Antrieb. Der modifizierte 6,5-Liter-V12-Saugmotor aus dem Hause Cosworth darf im AMR Pro bis 11.000 /min jubilieren und schüttelt dabei satte 1.015 PS aus seinen 12 Brennkammern. Die Hybrid-Komponenten wie E-Motor und Batteriesystem wurden im AMR Pro komplett eliminiert. Das spart Gewicht. Wie viel wollen die Briten nicht verraten. Weitere Pfunde sparen beispielsweise eine ultraleichte Karbonfaserkarosserie, Querlenker aus Karbon sowie Windschutzscheibe und Seitenscheiben aus Plexiglas. Unter dem Strich soll es der AMR Pro auf der Piste fast mit einem Formel 1-Auto aufnehmen können. In Le Mans sieht Aston Martin dem AMR Pro auf Augenhöhe mit den LMP1-Fahrzeugen, die um den Gesamtsieg kämpfen. Weitere Details zur Spezifikation und Leistung des Valkyrie AMR Pro werden später in diesem Jahr veröffentlicht.

Die Entwicklung auf Basis von Simulationstools ist nahezu abgeschlossen. Danach geht es an die letzten Fahrdynamikabstimmungen im Real-Life. Dazu werden auch die Fahrer des F1-Teams einbezogen.

Es wird nur 40 geben

Ausgeliefert werden sollen die Aston Martin AMR Pro-Modelle ab dem 4. Quartal 2021. Gefertigt werden nur 40 Fahrzeuge plus zwei Prototypen – alle als Linkslenker.

Wer einen Aston Martin Valkyrie AMR Pro erwirbt, erhält zum Auto ein umfangreiches Rennstreckenpaket mit Fahrten auf internationalen Rennstrecken, Instruktorenbegleitung und natürlich vollem Service.

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So ein 1.000-PS-Hypercar würde ich...
... auf jeden Fall als Cabrio nehmen.
... auf jeden Fall als Coupé nehmen.

Fazit

Für Gentleman-Rennfahrer legt Aston Martin den Valkyrie als AMR Pro-Version auf. Der kommt extrem radikal daher, soll fast so schnell wie ein Formel 1 sein und darf nur noch auf der Rundstrecke bewegt werden. Gebaut werden nur 40 Exemplare.

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