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Ford C-Max und Grand C-Max

Kompaktvan in der Kaufberatung

Ford C-Max, Ford Grand C-Max Foto: Dino Eisele 29 Bilder

Kompaktvans mit zwei Karosserievarianten sind keine Seltenheit, doch nur Ford C-Max und Grand C-Max treten auch mit verschiedenen Türkonzepten an. Darüber hinaus bieten beide eine breite Auswahl an Ausstattungslinien und Motoren. Wir helfen bei der Suche nach der passenden Kombination.

10.08.2011 Peter Wolkenstein Powered by

Geräumig, praktisch und variabel - Vans gelten zurecht als die idealen Familienautos, wenngleich sie nicht nur von Eltern mit Kindern gekauft werden. Auch Singles oder Paare, deren Kinder längst aus dem Haus sind, finden Gefallen am flexiblen Raumangebot, der erhöhten Sitzposition und dem bequemen Ein- und Ausstieg. Voraussetzung ist jedoch ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot, beispielsweise mit leistungsstarken Motoren oder luxuriöser Ausstattung.

Ford C-Max 2010 1:25 Min.

Ford Grand C-Max mit praktischen Schiebetüren

Wie kaum ein anderer Hersteller trägt Ford dieser Entwicklung Rechnung: In der Mittelklasse zählen der dynamische S-Max und der familienfreundliche Galaxy zu den Bestsellern. Bei den neuen Kompaktvans C-Max und Grand C-Max geht Ford noch einen Schritt weiter: Die Tradition des dynamischen Vorgängers führt der mit konventionellen Türen und fünf Sitzplätzen ausgestattete C-Max fort, der mit vanuntypisch agilen Fahreigenschaften gefällt. Der 14 Zentimeter längere Grand C-Max (Aufpreis 1.500 Euro) ist mit einer dritten Sitzreihe (plus 700 Euro) lieferbar und im Fond beidseitig serienmäßig mit praktischen Schiebetüren ausgestattet - in dieser Klasse eine Seltenheit.

Kaum Wünsche offen lässt auch das Motorenangebot. Bei den vier Benzinern reicht es vom günstigen 1,6-Liter mit 105 PS bis zum bulligen, 182 PS starken Ecoboost-Turbo mit Direkteinspritzung. Bei den Dieselmotoren gibt es ebenfalls vier Leistungsstufen (95 bis 163 PS). Für Automatikfreunde steht ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (Powershift) für 1.750 Euro zur Wahl, das aber nur mit dem Zweiliter-Diesel (115 bis 163 PS) kombiniert werden kann. Die stärkeren Motoren sind an die Linien Trend und Titanium (Aufpreis 2.100 Euro) gekoppelt. Bei beiden zählt im Rahmen einer Sonderaktion das Fahrer-Assistenz-Paket im Wert von 650 Euro zum Serienumfang.

Lediglich die beiden Einstiegsbenziner und -diesel sind auch mit der Basisversion Ambiente (Minderpreis 1.600 Euro) lieferbar. Lässt das Budget noch Spielraum, stehen jede Menge Sicherheits- und Komfortextras bereit, die aber häufig in Paketen zusammengefasst sind. Welche Kombinationen besonders empfehlenswert sind, klärt die Kaufberatung.

Ausstattungspakete und Extras im Überblick

Mit Ambiente, Trend und Titanium stehen für Ford C-Max und Grand C-Max drei Ausstattungslinien zur Wahl. Die Basisversion Ambiente ist ausschließlich mit den Einstiegsmotoren kombinierbar (für Grand C-Max auch mit 1.6/125 PS und 1.6 TDCi/115 PS), aber ohnehin nur für Puristen eine Option, die auf einen möglichst niedrigen Kaufpreis Wert legen. Die Differenz zur nächsthöheren Version Trend beträgt zwar 1.600 Euro, doch dafür liefert Ford einen beträchtlichen Mehrwert. Allein Klimaanlage und CD-Radio würden einzeln mit 1.750 Euro zu Buche schlagen, während etwa die beheizbaren Außenspiegel für Ambiente gar nicht zu haben sind. Das gilt abgesehen von einer Anhängerkupplung (ab 510 Euro), einer Standheizung (975 Euro) und der dritten Sitzreihe im Ford Grand C-Max (700 Euro) für nahezu alle Extras und Pakete.

Den Kauf einer Trend- oder Titanium-Ausstattung versüßt Ford darüber hinaus mit der aktuell kostenlosen Zugabe des Fahrer-Assistenz-Pakets im Wert von 650 Euro. Zudem sind damit alle Motoren lieferbar und vor allem bei Titanium keine Einschränkungen bei den Sonderoptionen verbunden. Allerdings können die meisten Extras nicht einzeln, sondern nur in Paketen geordert werden. Eventuelle Überschneidungen führen jedoch zu einer Ermäßigung, die etwa bei den hinteren Parksensoren 210 Euro beträgt. Bevor Trend-Kunden fleißig die Paketauswahl studieren, sollten sie sich die Frage stellen, ob die luxuriöse Titanium-Ausstattung nicht die günstigere Wahl ist. Für 2.100 Euro Aufpreis bietet sie zusätzlich so angenehme Extras wie Tempomat, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Berganfahrassistent, Licht- und Regensensor, Aluräder und eine höherwertige Audio-Anlage. Insgesamt ergibt sich laut Ford ein Preisvorteil von über 1.200 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgerüsteten Trend-Modell.

Andererseits besteht die Möglichkeit, den Trend mit Sicht-, Komfort- und Style-Paket kostengünstig aufzurüsten. Besonders empfehlenswert ist das Fahrer-Assistenz-Paket II, das durch die teilweise Überschneidung mit dem (derzeit serienmäßigen) Assistenz-Paket I nur noch 480 (Trend) beziehungsweise 330 Euro (Titanium) kostet. Elektrisch verstellbare Ledersitze (1.450 Euro) oder Bi-Xenon-Scheinwerfer mit statischem Abbiegelicht (950 Euro) gibt es jedoch ausschließlich für die Topversion Titanium.

Breites Spektrum an Motoren und Getrieben

Benziner- und Dieseltriebwerke in jeweils vier Leistungsstufen, größtenteils Turbo-Direkteinspritzer, einige mit Start-Stopp-Automatik und ein Doppelkupplungsgetriebe als Automatik. Ob Benziner oder Diesel - der Aufschlag zum nächststärkeren Triebwerk beträgt stets 1.000 Euro. Einzige Ausnahme: Der Schritt vom 125-PS-Sauger zum Ecoboost-Turbobenziner mit 150 PS kostet 1.250 Euro. Aber gerade er lohnt sich, denn der aufgeladene Direkteinspritzer gefällt mit ebenso bulliger wie kultivierter Kraftentfaltung aus dem Drehzahlkeller. Auch Start-Stopp-Automatik und sechs statt fünf Gänge rechtfertigen den höheren Mehrpreis. Die 182-PS-Version ist dagegen Luxus.

Anspruchslosen Kunden empfiehlt sich der 105-PS-Basisbenziner - quirlig, aber nicht eben leise, schlägt er sich als Einstiegsmotor mehr als ordentlich. Bei den Dieseln ist die präzise Sechsgangschaltung Standard, die Start-Stopp-Automatik aber nur beim 1.6 TDCi. Die 95-PS-Variante braucht viel Gas zum Anfahren, deshalb lohnt der Schritt zur kaum durstigeren 115-PS-Version. Das weich, aber etwas träge schaltende Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe bietet Ford nur für den Zweiliter-Diesel an - serienmäßig mit 115 PS, optional für die stärkeren Varianten. Der Schritt zu 140 PS ist deutlicher zu spüren als der zur 163-PS-Topversion.

Unterhaltskosten - Diesel lohnen sich frühzeitig

Die monatlichen Unterhaltskosten der Dieselvarianten liegen bereits bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometer knapp unter dem Niveau der vergleichbaren Benziner. Zwischen 1.850 und 2.100 Euro beträgt der Aufpreis für die Dieselvarianten gegenüber den vergleichbaren Benzinern. Dennoch rechnen sie sich frühzeitig. Bei den 1,6-Liter-TDCi ist das vor allem auf die deutlich günstigeren Normverbräuche zurückzuführen, die unserer Modellrechnung zugrundeliegen. Der drehmomentstärkere 1.6 TDCi ist also auch aus finanzieller Sicht gegenüber dem 1.6 Ti-VCT die bessere Wahl.

Bei den stärkeren Ecoboost-Benzinern sieht die Lage etwas anders aus. Hier schlagen zwar die hohen Haftpflichteinstufungen ins Kontor, doch die Unterhaltskosten bewegen sich selbst bei 30.000 km pro Jahr nicht deutlich über denen der Zweiliter-Diesel. Ecoboost-Käufer können die höhere Laufkultur bei ähnlich bulligem Schub mit geringen Mehrkosten genießen.

Aufwendige Differenzierung bei der Karosserie

Längerer Radstand, Schiebe- statt Schwenktüren, ein anderes Sitzsystem im Fond und auf Wunsch zwei zusätzliche versenkbare Einzelsitze im Gepäckraum - Ford Grand C-Max und C-Max unterscheiden sich deutlich. Bequemer Zustieg, erhöhte Sitzposition und ein Cockpit mit einer etwas gewöhnungsbedürftigen Bedienung - für Fahrer und Beifahrer sind die Van-Brüder Zwillinge. Aber nicht für die Fondpassagiere: Der besonders familienfreundliche, 1.500 Euro teurere Ford Grand C-Max besitzt im Fond zwei große Schiebetüren, die Eltern vor allem in engen Parklücken zu schätzen wissen.

Auch wenn so kaum die Gefahr besteht, dass unachtsam geöffnete Türen an den Parknachbarn stoßen, ist der Grand C-Max ab Werk mit einer elektrischen Kindersicherung ausgerüstet, die beim C-Max erst ab Titanium an Bord ist. Ebenfalls Serie ab Ambiente: elektrische Fensterheber auch im Fond (C-Max ab Trend). Drei Einzelsitze in der zweiten Reihe können im Grand C-Max in Längsrichtung verschoben werden. Bei Nichtgebrauch verschwindet der deutlich schmalere Mittelsitz mit zwei Handgriffen unter der Sitzfläche des rechten Sitzes. So ergibt sich ein weiterer Zugang zu den beiden optionalen, aus dem Ladeboden ausklappbaren Einzelsitzen ganz hinten (700 Euro), auf denen jedoch nur Kinder einigermaßen bequem Platz finden.

Soll der Grand C-Max nicht sieben Personen, sondern möglichst viel Gepäck transportieren, empfiehlt sich das Trennnetz für 120 Euro, damit das 475 bis 1.742 Liter große Ladeabteil auch sicher genutzt werden kann. In den 14 Zentimeter kürzeren und agileren C-Max passt kaum weniger Gepäck (471 bis 1.723 Liter). Drei einzeln umleg- oder herausnehmbare Fondsitze erhöhen die Flexibilität des Fünfsitzers. Zu zweit genießen die Fondpassagiere mehr Knie- und Ellenbogenfreiheit, wenn sie den Mittelplatz zurückklappen und ihre Sitze schräg nach hinten innen schieben. Allerdings bietet Ford diese 230 Euro teure Option nur für die Titanium-Ausführung an.

Ford C-Max und Grand C-Max erfüllen nahezu jeden Anspruch

Ob sportlich, luxuriös, komfortabel oder familienfreundlich - C-Max und Grand C-Max offerieren nahezu für jeden Anspruch ein passendes Angebot. Zum Ford C-Max passen die sportlich-luxuriöse Titanium-Ausstattung und der kräftig-kultivierte Ecoboost-Turbobenziner mit 150 PS. Allerdings gibt es ihn nicht mit Automatikgetriebe - bei entsprechendem Bedarf eignet sich der TDCi mit 140 PS am besten.

Für Familien ist der Ford Grand C-Max natürlich die bessere Wahl. 1.600 Euro Aufpreis für die Trend-Ausführung ist gut angelegtes Geld, ebenso der Obolus für das Fahrer-Assistenz-Paket II. Beim Antrieb stellt hier der 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS einen guten Kompromiss aus Anschaffungspreis, Leistung und Unterhaltskosten dar.

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