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Neue Generation BMW 3er G20 (2019)

Alle Infos, Daten, Fotos zum Dreier

BMW 3er Erlkönig Foto: Stefan Baldauf 61 Bilder

Der aktuelle BMW 3er (F30) wurde gerade mit einem kleinen Facelift in einen weiteren Lebensabschnitt entlassen, da zeigt sich schon sein für 2019 erwarteter Nachfolger (G20) als Erlkönig auf ersten Testfahrten.

08.06.2017 Holger Wittich 6 Kommentare

Mit dem nächsten BMW 3er wollen die Bayern nicht nur einen großen Technologie-, sondern auch einen großen Designschritt wagen. So heißt es bei BMW, mit dem Bestseller 3er könne man mit dem neuen Look am schnellsten im Straßenverkehr eine Sichtbarkeit schaffen und der BMW-Fan könne sich so rasch daran gewöhnen. Außerdem gelte der 3er-Fahrer als progressiver und offener für Neues als etwa die tendenziell konservativeren Fahrer der höherklassigen Modelle. Die Niere soll dabei noch präsenter, die Leuchten durch OLED-Technik schmaler und markanter werden. Die Dimensionen des neuen BMW 3er wachsen – wenig. Die Spurbreite wird etwas wachsen. Sechs Zentimeter gibt es in der Länge mehr, davon zwei Zentimeter mehr Radstand. Das wird den Passagieren zu Gute kommen. Die hinteren sitzen auf einer dreigeteilten Rückbank. Im Kombi sollen maximal 1.500 Liter Laderaumvolumen möglich machen wird. Vom F31 übernimmt der Touring dann auch die separat zu öffnende Heckscheibe.

BMW 3er Erlkönig
Der G20 in Action 2:11 Min.
BMW i Vision Future Interaction CES 2016 Sperrfrist 6.1.2016 Foto: BMW
BMW i Vision Future Interaction: Die CES-Studie nimmt schon ein wenig das Design und die Bedienungselemente des kommenden 3er vorweg.

BMW 3er mit Leichtbau und Hybrid

In Sachen Innenraumqualität soll neue BMW 3er deutlich aufgewertet werden. Hier will der neue BMW-Chef Harald Krüger auf die Kundenkritik reagieren. Up-to-date sollen sich auch die Anzeigen, das Bediensystem sowie die Infotainmentangebote darstellen. Die Anzahl der Knöpfe wird reduziert, einen ersten Ausblick auf den Innenraum zeigte die Studie i-Vision, die auf des CES gezeigt wurde.

Erlkönig BMW 3er Foto: Stefan Baldauf
Der neue BMW 3er erhält mehr Radstand.

In der Basisversion erhält der Mittelklässler analoge Instrumente und in der Mittelkonsole ein Touch-Display. Optional gibt es ein großes Display, das dem Fahrer zugewandt ist. Ein digitales Kombi-Instrument ist ebenfalls gegen Aufpreis erhältlich. Nach wie vor wird auch ein Head-up-Display angeboten. Gesten- und Sprachsteuerung werden Einzug halten. Trotzdem muss der BMW-Kunde nicht auf das i-Drive mit dem Dreh-Drück-Steller verzichten.

Neuer BMW 3er wird 40 kg leichter

Mit dem kommenden 5er teilt sich der neue BMW 3er auch die 35up-Grundarchitektur, die mittlerweile CLAR heißt. Dank CFK-Bauteilen und einem höheren Anteil von Aluminium ermöglicht es die Plattform, den neuen 3er um rund 40 kg abzuspecken. Nur noch knapp über 1,4 Tonnen soll das Modell dann wiegen.

BMW 3er Touring Foto: Christian Schulte
Rund ein halbes Jahr nach der Limousine wird auch die Kombiversion eingeführt.

Die Motorenpalette dürften die Bayern mit Aggregaten aus dem neuen 0,5-Liter-Motorenbaukasten bestücken. Das Angebot wird von Dreizylindern in den Basismodellen über Vierzylinder wieder bis hin zu Sechszylindern in den Topversionen reichen – alle mit Turboaufladung. Konkret: alle Benziner erhalten einen Partikelfilter. Die Verbräuche und die CO2-Emissionen sinken um 5 Prozent, die Leistung geht um 7 PS rauf, das maximale Drehmoment um 20 Nm. Das machen unter anderem ein optimierter Riemenantrieb, effizientere Kühlung und mehr Einspritzdruck (350 statt 200 bar) möglich. Neben dem Plugin-Hybrid 330e (künftig 265 PS) wird es auch einen BMW 325e mit 230 PS Leistung geben. Die elektrischen Reichweiten steigen von 40 auf 50 Kilometer, induktives Laden soll möglich sein.

Auf der Dieselseite wird es noch konkreter: Alle Vierzylinder erhalten eine zweistufige Aufladung, ein SCR-Kat ist bestellbar, die Verbräuche sinken um 5 Prozent. Die Leistungen steigt: Im 316d von 115 auf 136 PS, im 318d von 150 auf 163 PS und im 320d von 190 auf 204 PS. Im 325d sind künftig 238 statt 224 PS am Werke.

BMW legt einen 340i M Performance auf

Nach wie vor leitet die Achtgangautomatik die Motorkraft auf die Räder. Wichtig, BMW will dem Mercedes-AMG C43 Paroli bieten und schließt die Lücke zwischen dem BMW 340i und dem M3 mit einem BMW 340i M Performance. Des Weiteren soll die Spreizung des adaptiven Fahrwerks größer ausfallen. Auf der Dieselseite wird es einen 340d M-Performance ausschließlich mit Allrad und 320 PS geben. Apropos M3: Der kommt natürlich auch wieder – mit 460  PS, dafür aber mit einem E-Motor zwischen Getriebe und Motor für eine Portion Extra-Power. Auch mehr Carbon- und Magnesium-Teile werden verbaut. Entsprechend gibt es noch ein 48-Volt-Bordnetz.

Und was wird aus dem BMW 3er GT? Der könnte künftig die 4er-Baureihe beehren. Analog zum BMW M3 kommt das M4 Coupé ebenso wie die Derivate 4er Cabrio (mit Stahlfaltdach) und 4er Gran Coupé ab 2020.

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Neuester Kommentar

Hallo AMS!!!!

Wenn man die Berichte der Mitbewerber liest, dann erscheint der G20 im September 2018!!!

theempire 9. Juni 2017, 21:00 Uhr
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