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Seine Majestät Rolls-Royce Phantom VIII. (2018)

Das neue beste Auto der Welt

Rolls-Royce Phantom VIII Sitzprobe 2017 Foto: Rolls-Royce 18 Bilder

Seit 2003 wurde die siebte Generation des Luxus-Modells Rolls-Royce Phantom gebaut. Zeit für eine neue Ära im automobilen Königshaus. Wir saßen bereits im neuen Modell, das 2018 auf den Markt kommt. Und es war überwältigend.

27.07.2017 Patrick Lang

Auf einer Sonderausstellung im britischen Mayfair hat Rolls-Royce den Thronfolger in der Luxusklasse präsentiert: Die seit 2003 gebaute siebte Generation des Phantom gibt das Zepter Anfang 2018 weiter an Nummer VIII. Selbstredend muss sich unter dieser neuen Regentschaft die Frage nach der Vereinbarkeit von Tradition und Moderne gestellt werden – und die Antwort beginnt beim V12-Herzstück. Downsizing wäre wenig royal, deshalb bleibt es beim 6,75-Liter-Zwölfzylinder. Neu sind dagegen die beiden Turbolader, die für eine Leistungssteigerung von 460 auf 570 PS sorgen. Beim Drehmoment wird ebenfalls nachgelegt: Ab 1.700 Umdrehungen liegen 900 Newtonmeter an. Doch reine Leistungsdaten wirken als Beschreibung für einen Phantom profan.

Rolls-Royce Phantom VIII Sitzprobe 2017
Seine Majestät Rolls-Royce Phantom VIII. 1:00 Min.

Bei einem Auto im Palast-Format stellt sich auch die Frage nach der Vereinbarkeit von Größe und Eleganz. Zentrales Gestaltungselement ist nach wie vor der imposante Grill, der nun fließender in das Gesamtdesign eingebettet ist. Chromstreben ziehen sich von den oberen Ecken über die Motorhaube und umfassen die Windschutzscheibe. Weitere Streben schwingen über den unteren Lufteinlass zu den Seiten weg. Zusammen mit den Laser-Scheinwerfern entsteht unverkennbar ein Rolls-Royce-Gesicht, das sehr feinfühlig zeitgenössische Züge angenommen hat. Der Grill wurde dezent in die Länge gezogen, sodass sich die „Spirit of Ecstasy“ mehr als einen Zentimeter höher in den Fahrtwind reckt. Am unteren Ende befinden sich eindrucksvolle 22-Zöller. Um die Aluminium-Spaceframe-Architektur spannt sich eine Hülle, die das Heck nun deutlich weicher erscheinen lässt. Die Dachlinie der langen Limousine fällt beinahe so fließend ab, wie die eines Coupés.

Rolls-Royce Phantom VIII Sitzprobe 2017 Foto: Rolls-Royce
Wohliger behütet als im Fond des neuen Phantom lässt es sich kaum Schampus schlürfen.

Das geleitet uns in den Innenraum, präzise: in den Fond, die angestammte Heimat des Phantom-Kunden. Auch dort übersetzen die cleanen Oberflächen und die frische Linienführung den Luxusgedanken gekonnt in eine moderne Anmutung. Sobald die Tür sanft ins Schloss gleitet, fühlt man sich von der Außenwelt wie abgekapselt. Die opulenten Sitze und der mit Teppich ausgekleidete Fahrzeugboden dämpfen jegliches Störgeräusch. Insgesamt wurden rund 130 Kilo an Dämmmaterial verbaut, sodass auch der Motor bei 100 km/h innen 10 Prozent leiser sein soll, als noch beim Vorgänger. Per Knopfdruck geben die Holzverkleideten Rückseiten der Vordersitze Bildschirm oder Klapptische preis. So lange sie nicht gebraucht wird, soll die Technologie im Innenraum unsichtbar bleiben. Zur Steuerung der Funktionen dient eine Kontrolleinheit in der Mittelarmlehne, welche übrigens wie die Sitze oder die Armlehnen an den Türen beheizbar ist.

Echte Kunstgalerie im Phantom

Rolls-Royce Phantom VIII Sitzprobe 2017 Foto: Rolls-Royce
Wo sich hier eine abstrakte Komposition aus gefaltetem Leder befindet, könnte auch ein Ölgemälde, oder ein Unikat ihres Lieblingsdesigners sitzen. Das ist die Gallery auf der Beifahrerseite.

Doch auch als Fahrer zieht man kein schlechtes Los. Die Instrumente erstrahlen in digitalisiertem hellblau und sind damit im inaktiven Zustand ebenfalls nicht sichtbar. Die Bedieneinheit mit touchfähigem Dreh-Drück-Regler lässt sich in die vordere Mittelarmlehne klappen. Der 12,3-Zoll-LED-Bildschirm überzeugt mit einer klaren reduzierten Darstellung und hoher Reaktionsschnelligkeit. Mit Hilfe des Displays werden all die aktuellen Assistenzsysteme bedient, die sich natürlich ebenfalls im Phantom befinden. Das wahre Highlight an den komplett hinter einer Glasfront angebrachten Armaturen residiert allerdings auf der Beifahrerseite. Die Damen und Herren von Rolls-Royce wissen natürlich, dass viele ihrer Kunden große Kunstfreunde sind. Daher bietet der Luxus-Hersteller die Möglichkeit rechts der analogen Uhr, in der sogenannten Gallery, ein Kunstwerk unterzubringen. Wahlweise kann das ein Ölgemälde sein, aber auch Rosen aus Porzellan oder ein abstraktes Werk aus Seide sind kein Problem. Einige Entwürfe gibt es bereits ab Werk, wer ein echtes Unikat möchte, kann Rolls-Royce auch beauftragen mit seinem Lieblingskünstler oder-Designer etwas Passendes zu entwerfen.

Bei aller Materialgüte, Individualisierung und Technologie bleibt am Ende eigentlich noch eine Frage und das wäre die nach der Vereinbarkeit von Kontostand und Fahrzeugerwerb. Den Anschaffungspreis des Vorgängers von rund 487.000 Euro wird der neue Phantom VIII vermutlich übersteigen. Was Sie dafür bekommen, können Sie sich in unserer Bildergalerie jetzt ganz genau anschauen.

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