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Neuer Seat Leon Facelift (2017)

Feinschliff für den Kompaktwagen-Bestseller

Seat Leon Facelift 2016 Sperrfrist 19.10. 19.00 Uhr Foto: Seat 35 Bilder

Nach vier Jahren Laufzeit legt Seat Hand an seinen Bestseller und gönnt dem Leon ein Facelift. Wir haben uns die Modifikationen genauer angesehen und schon mal Platz genommen. Die Preise starten bei 14.990 Euro für den Dreitürer.

07.11.2016 Peter Wolkenstein

Man muss schon sehr genau hinschauen, um die Änderungen am aufgefrischten Seat Leon – dem meistverkauften Modell von Seat – zu erkennen – dabei haben die Designer an der Frontpartie fast alles angefasst: die geänderte Signatur der Scheinwerfer passt sich an die des Ateca an, das Tagfahrlicht dient auch als Blinkleuchte. Der Kühlergrill präsentiert sich gestreckt, die kleineren Nebelleuchten sind nun in LED-Technik ausgeführt, der Stoßfänger ist neu gestaltet. Etwas Feinschliff gibt es auch am Heck mit neue LED-Leuchten und einer zusätzlichen Lichtkante im Stoßfänger. Doch vorn wie hinten sind die Designer sehr, sehr behutsam vorgegangen, und das nicht ohne Grund – schließlich nennen die Kunden das Außendesign als wichtigstes Kaufargument für den Leon, weit vor allem anderen.

Seat Leon Facelift 2016 Sperrfrist 19.10. 19.00 UhrFoto: Seat
Etwas Feinschliff gibt es auch am Heck mit neue LED-Leuchten.

Assistenzsysteme aus dem Ateca

Änderungsbedarf sehen die Entwickler auch bei den Themen Sicherheit und Komfort. So bieten die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer künftig deutlich mehr Licht als bisher. Bei den Assistenzsystemen orientiert sich der Leon am Angebot des Ateca. Das beschert ihm in Verbindung mit dem adaptiven Tempomat ACC und dem Spurhalteassistent die Möglichkeit, im Stau dem vorausfahrenden Fahrzeug im Stop-and-go-Verkehr bis etwa 60 km/h selbstständig folgen kann. Der Frontradar wurde verbessert und erkennt nun auch Fußgänger, die erweiterte Verkehrsschilderkennung kann künftig mehr Zeichen erfassen. Im Notfall bringt der Emergency Assist des Leon selbstständig zum Stehen.

Beim Einsteigen fällt auf, dass sich die Türen ohne Schlüssel öffnen lassen. Diese Option gab es bislang im Leon nicht. Dazu gehört der Startknopf für den Motor auf der Mittelkonsole vor dem Schalthebel, der durch rot pulsierendes Leuchten auf sich aufmerksam macht. Davor befindet sich – ebenfalls neu im Leon – die Ablageschale für das Smartphone zum kabellosen Laden des Akkus. Mancher wird den Hebel für die Handbremse vermissen, er kommt nur noch in der Basisausführung Reference zum Einsatz, bei Style kommt eine elektrische Parkbremse zum Einsatz.

Seat Leon Facelift 2016 Sperrfrist 19.10. 19.00 UhrFoto: Seat
Im Interieur hat sich nichts Wesentliches verändert.

Top-Infotainment fast ohne Tasten

Ist das neuste Infotainment-System Media Plus an Bord, verschwinden die seitliche Direktwahltasten zugunsten des auf acht Zoll vergrößerten Bildschirms. Es bleiben nur noch zwei manuelle Tasten übrig, eine zum Aufrufen des Hauptmenüs und eine, um das Smartphone ins System einzubinden – je nach Betriebssystem per Mirrorlink, Apple Car Play oder Android Auto. Kein Fortschritt dagegen: Von den beiden Drehdrückreglern bleibt nur noch der für die Lautstärke. Der zweite, mit dem bislang etwa im Navigationsmodus der Kartenausschnitt per Zoomfunktion einfach vergrößert oder verkleinert werden konnte, entfällt. Das muss künftig wie beim Smartphone durch Aufspreizen oder Zusammenschieben von Daumen und Zeigefinger auf dem Touchscreen erfolgen – und ist während der Fahrt mit deutlich mehr Ablenkung verbunden.

Ansonsten hat sich im Interieur nichts Wesentliches verändert, ein virtuelles Cockpit wie etwa im Audi A3 ist erst für Ende 2017 vorgesehen. Mehr Komfort verspricht Seat hingegen schon jetzt. Dank zusätzlicher Dämm-Maßnahmen etwa an der Motorstirnwand oder durch eine dickere, elastischere Folie in der Verbundglasfrontscheibe soll der Leon spürbar leiser sein. Die adaptiven Dämpfer, bislang nur für die dynamischen Topvarianten FR und Cupra zu haben, sind künftig auch für die neue, zusätzliche Ausstattungslinie Xcellence bestellbar. Xcellence ist parallel zu FR oberhalb von Reference und Style angesiedelt und soll im Gegensatz zum sportlichen FR komfortorientierte Fahrer ansprechen. Sie zeichnet sich unter anderem durch eine spezielle Polsterung und Adaptivdämpfer mit weicherer Kennlinie im Komfortmodus aus.

1.5 TSI kommt erst später

Und bei den Motoren? Der 1.0 TSI mit Dreizylinder-Turbo wurde schon vor dem Facelift eingeführt, die auf 1,5 Liter Hubraum vergrößerte Weiterentwicklung des 1.4 TSI lässt noch etwas länger auf sich warten. Seat gönnt dem 1.6 TDI künftig 115 statt 110 PS und bietet im Kombi ST den Zweiliter-TDI mit 150 PS und Allradantrieb nun auch mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an.

Während die leistungsstarken Cupra-Varianten erst im Laufe des nächsten Jahres starten, beginnt die Markteinführung der übrigen Varianten bereits Anfang 2017. Er ist ab sofort in fünf Ausstattungslinien bestellbar: als Leon, Reference, Linien Style und FR sowie als neue Xcellence-Version. Die Preise beginnen bei 14 990 Euro für die dreitürige SC-Version. Der Fünftürer kostet ab 15.480 Euro, der Kombi ST ab 16.640 Euro – damit bleiben die Preise bleiben nahezu unverändert, wobei Seat einen Ausstattungs-Mehrwert je nach Variante von 300 bis 500 Euro verspricht. Schließlich soll der Leon weiterhin das meistverkaufte Modell der Marke bleiben.

Download Preisliste Seat Leon/SC (PDF, 2,13 MByte) Kostenlos
Download Preisliste Seat Leon ST (PDF, 3,92 MByte) Kostenlos
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