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Der Seat Leon der dritten Generation (Typ 5F) wurde von 2012 bis 2020 produziert. Er basiert auf dem MQB-Baukasten (Modularer Querbaukasten) des Volkswagen-Konzerns und teilt sich die technische Basis mit dem VW Golf VII und dem Audi A3 (8V). Es waren drei Karosserievarianten erhältlich:
Die Motorenpalette umfasste eine breite Auswahl an Benzin-, Diesel- und Erdgasmotoren mit einem Leistungsspektrum von 86 bis 310 PS:
Die Kraftübertragung erfolgte wahlweise über manuelle Schaltgetriebe oder das DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Allradantrieb (4Drive) war bei leistungsstarken Varianten verfügbar.
Der Leon Typ 5F war in folgenden Ausstattungslinien erhältlich:
Serienmäßig waren unter anderem ESP, mehrere Airbags und ein Touchscreen-Infotainmentsystem enthalten. Optional standen Voll-LED-Scheinwerfer, ein adaptives Fahrwerk (DCC), ein digitales Cockpit und diverse Assistenzsysteme zur Verfügung.
Die Modellpflege 2017 brachte folgende Neuerungen:
Der Typ 5F war der erste Leon auf der MQB-Plattform, was einen deutlichen Technologiesprung gegenüber dem Vorgänger bedeutete. Wesentliche Merkmale:
Trotz insgesamt solider Technik sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
Im TÜV-Report zeigt der Leon Typ 5F ein insgesamt positives Bild. Die Mängelquoten liegen über alle Jahrgänge unter dem Durchschnitt der geprüften Fahrzeuge. Auffällig sind jedoch die überdurchschnittlichen Mängelquoten bei Achsfedern und Dämpfern. Lenkung, Antriebswellen und Achsaufhängungen schneiden dagegen gut bis sehr gut ab.
Der ADAC bescheinigt dem Seat Leon III eine geringe Pannenquote. (Stand Juli 2026)
Im Dauertest von auto motor und sport erwies sich der Leon als alltagstauglicher Kompaktwagen mit geringem Verschleiß. Der erste Satz Sommerreifen hielt über 41.000 Kilometer, der einzige Satz Winterreifen wies nach 35.000 Kilometern noch 40 Prozent Restprofil auf. Hervorgehoben wurden das hochwertige Fahrwerk und das geringe Gewicht als Faktoren für den niedrigen Reifenverschleiß.