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90 Jahre Volvo

Die 9 wichtigsten Volvo

Volvo PV 444 E/ES, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 21 Bilder

Nenne oder male einen Volvo: Sie haben spontan an einen 240 gedacht, richtig? Oder doch eher an einen Buckel? Vielleicht auch an 850 oder XC90.

04.07.2017 Andreas Of 5 Kommentare Powered by

Wenn man so will, ist Volvo ein frühes Startup: Assar Gabrielsson, im Vertrieb des Kugellager-Herstellers SKF offenbar unterbeschäftigt, schlägt seinem Arbeitgeber die Gründung einer Autosparte vor. Er sah den wachsenden Bedarf nach Autos und war sicher, sowohl die benötigten Rohstoffe als auch fähige Ingenieure vor Ort zu finden. Mit im Boot: Der Ingenieur Gustaf Lasson. Die AB Volvo baut am 14. April 1927 ihr erstes Auto, den ÖV4, genannt Jakob. Der hatte einen schwedenhölzernen Rahmen aus aus Buche und Esche, einen seitengesteuerten Vierzylinder mit 1,9 Litern Hubraum und leider kein Dach. Was seiner Verbreitung im Weg stand, weil es eben nicht vorhanden war. Erst mit dem PV (Personenvägn) 4 stiegen die Stückzahlen. Der hatte ein Dach und kam deutlich besser an.

Mit dem Volvo 444 beginnt die Großserienproduktion

In den 30er-Jahren bekam der PV 51 eine Vollstahlkarosserie in Stromlinenform, doch nachhaltiger auf das Volvo-Image wirkte sich ein Auto aus, das ein Jahrzehnt später kam: Mit dem PV 444 steigt Volvo 1947 in die Großserienproduktion ein. Vorgestellt hatte die Firma, deren Logo das Zeichen für Eisen ist, zwar drei Jahre eher, doch der 2. Weltkrieg schiebt sich zwischen Premiere und Produktion. Mit solider Konstruktion und langer Bauzeit verfügt der Buckel-Volvo schon mal über zwei wesentliche Merkmale der Marke.

Volvo PV 444, 240 und 740Volvos Weg vom Buckel zur Kante

1959 bringt Volvo den Sicherheitsgurt in Serie

Als drittes, bis heute imageprägendes Merkmal kommt 1959 mit dem Dreipunktgurt Sicherheit dazu. Der von Nils Bohlin entwickelte Sicherheitsgurt kommt zunächst in der Amazone auf den Markt und rettet bis heute Leben. Im Nachfolger 140, den Chefdesigner Jan Wilsgaard betont sachlich und kantig zeichnet, zeigt sich ein Stil, der für die nächsten Jahrzehnte gelten wird: Der kantige Volvo ist geboren. Ein besonders aufwendiges Zweikreis-Bremssystem, bei dem ein Kreis beide Vorderräder und ein Hinterrad versorgt, Knautschzonen und eine Lenksäule mit Sollbruchstelle machen das Autofahren im 140 sicherer.

Vielfalt mit dem 240

1974 erscheint mit dem Volvo 240 eine Markenikone, die bis 1993 über 2,7 Millionen Mal verkauft werden wird. Die Baureihe ist mit vier und sechs Zylindern sowie als Kombi und Limousine erhältlich. Statt eines Benziners gibt es auch einen Reihensechszylinder-Diesel, der von VW stammt und 82 PS leistet. Eher selten bleiben der Zweitürer und das in Kooperation mit Bertone gebaute Coupé 262C.

Frontantrieb beim 480

Volvo V90, 1998 Foto: Hersteller
Mit dem V90 geht 1998 der klassische, große Volvo in Rente

Mit dem 760 GLE möchte Volvo ab 1982 vor allem in den USA neue Kunden erreichen. Europäische Käufer finden die später nachgereichten 740-Vierzylinder interessanter und kaufen ab 1985 vor allem den Kombi. Ein Jahr später erscheint mit dem 480 der erste Volvo mit Quermotor und Frontantrieb - die größeren Modelle treiben alle noch ihre hinteren Starrachsen an. Was nciht unbedingt ein Nachteil ist, denn das Teil ist sauber geführt und sorgt für ein sicheres, berechenbares Fahrverhalten. Lediglich gleichzeitiges Einfedern beider Räder kommentiert die archaische Konstruktion gelegentlich trampelnd. Erst als 1998 der V90 in Rente geht, nimmt Volvo endgültig Abschied von der angetriebenen Starrachse.

Fünfzylinder von 850 bis XC60

Doch da ist die Moderne schon längst da: Quer eingebaute Fünfzylinder treiben im Volvo 850 die Vorderräder an. Die Turboversionen zerren mit bis zu 250 PS an den Vorderrädern und verleihen Volvo ein ganz neues, dynamisches Image. Demselben Konstruktionsprinzip bleibt Volvo bis zum Produktionsende des XC60 bis vor wenigen Wochen treu. Doch 2014 hat mit der skalierbaren Produktarchitektur eine neue Zeit begonnen.

Die Volvo-Meilensteine von 1927 bis 2017

14. April 1927: Die Produktion beginnt mit dem ÖV4 „Jakob“.

1936: Der PV 51 mit Ganzstahlkarosserie in Stromlinienform erscheint.

1944: Volvo stellt den PV 444 vor: 4 Sitze, 4 Zylinder, 40 PS.

1953: Der Duett ist der 1. Kombi von Volvo.

1959: Der von Nils Bohlin entwickelte Dreipunkt-Sicherheitsgurt hat im Volvo Amazon Premiere.

1966: Mit dem 140 erscheint der erste Volvo, der sich mehr als eine Million mal verkauft.

1974: Mit dem 240 erscheint ein Erfolgsmodell: Bis 1993 entstehen 2,7 Millionen Kombis und Limousinen.

1982: Die 7er-Baureihe startet zunächst als Limousine mit Europa-V6.

1986: Erster Volvo mit Frontantrieb ist der kompakte 480.

1990: Der 850 ist eine völlige Neukonstruktion mit Fünfzylinder und Frontantrieb.

1997: Volvo legt den Kombi höher. Der V70 Cross Country ist keine neue Idee, aber eine erfolgreiche.

1998: Das Modellprogramm öffnet sich für den C70, das erste Großserien-Cabrio der Marke.

1999: Mit dem XC90 erscheint das erste SUV von Volvo.

1999: Ford kauft mit der Volvo Car Corporation die Autosparte von Volvo.

2008: Das Mittelklasse-SUV XC60 erscheint und wird bis 2017 eine Million Mal gebaut.

2010: Der chinesische Autokonzern Geely übernimmt Volvo von Ford.

2014: Mit der skalierbaren Produkt Architektur und dem XC90 beginnt eine neue Technik-Ära.

2017: In Hisingen beginnt 90 Jahre nach dem ÖV4 die Produktion des neuen XC60.

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Fotos von unserem PV60 auf www.RetroWERK.at

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