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BMW i5 / iNext ab 2021

Fährt 750 km elektrisch und autonom

BMW i5 Patentamtzeichnungen Foto: Patentamt 7 Bilder

Das dritte Elektroauto der i-Reihe von BMW wird wohl eine große Limousine im Format des 5ers. Es soll nicht nur elektrisch, sondern auch autonom fahren. Die Reichweite soll bis zu 750 km betragen.

09.11.2016 Gerd Stegmaier, auto motor und sport 2 Kommentare

Der neue BMW i wird wohl erst 2021 auf den Markt kommen, dann aber wohl schon sehr weit entwickelte Fähigkeiten zum autonom Fahren haben. Um bei der Elektromobilität bis dahin dennoch auf nennenswerte Stückzahlen zu kommen, plant BMW Elektroautos auch ohne Karbon-Karosserie. Zunächst kommt 2019 ein elektrisch angetriebenes Modell von Mini. Für 2020 hat BMW dann einen X3 mit Elektro-Antrieb auf Basis der neuen Modellgeneration angekündigt. Auch 3er, 5er und 7er sollen als Elektroversionen kommen.

BMW X3, AMS1316Foto: Christian Schulte
Der neue X3 hat ein großes Absatzpotenzial und im Fahrzeugboden ausreichend Platz für Batterien.

„Der iNext wird unseren Führungsanspruch in diesen Technologien belegen“, sagte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auto motor und sport. Das Basismodell soll 550 km weit rein elektrisch fahren, gegen Aufpreis gibt es eine leistungsfähigere Batterie mit bis zu 750 km.

Das erste Auto der zweiten E-Auto-Generation von BMW wird voraussichtlich eine viertürige, Coupé-ähnliche Limousine im Format eines BMW 5er. Die Systemleistung wird der heutiger Sechs- und Achtzylindermotoren entsprechen. Die Batteriekapazität liegt bei rund 110 kWh. Die einzelnen Zellen sind mit gut elf Zentimetern Höhe etwas flacher als beim Konkurrenten Mercedes angelegt. Dafür wird es mehr Zellen geben.

Die Neuerungen des iNext sollen dann zügig auch in die übrigen Elektromodelle Einzug finden. „Natürlich werden wir auch diese Innovationen dann wieder in alle Architekturen, Produkte und Marken ausrollen“, so Fröhlich.

Wie der iNext, so die Typbezeichnung in Anlehnung an die Jubiläums-Studie BMW Vision Next 100, aussehen könnte, zeigen die Zeichnungen zu einer Patentanmeldung (siehe Bildergalerie), die Ende September 2016 in Japan aufgetaucht sind. Nase und C-Säule erinnern an den i3, die Fronthaube an den i8.

Aber der Entwurf wirkt von der Silhouette wie ein 3er GT, ein aufgeblasener i8 oder wie ein langgezogener i3 mit flacherer Heckscheibe. Die Zeichnung zeigt vier vollwertige Türen, die offensichtlich gegenläufig angeschlagen sind und so an das Concept Car BMW Vision Next 100 erinnern.

Als Crossover geht das Modell auf den Zeichnungen allenfalls durch, wenn man ein Tesla Model X zum Vorbild nimmt – aber selbst demgegenüber wirkt dieser BMW gestreckter. Offenbar bietet die längere Karosse auch ohne die Höhe eines SUV genug Bauraum für reichweitenstarke Akkus.

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Da folgen die Marketingabteilungen der Autohersteller dem Medienhype zum Automomen Fahren auf Hochtouren - wohl auch, um von den nicht beherrschten Klima-und Umwelt-Problemen der schmutzigen, veralteten Otto-bzw. Diesel-Motor-Technologien abzulenken (Nicht umsonst werden die entsprechenden Vorschriften auf EU-Ebene nicht verschärft! Nicht umsonst genießt Tesla als US-Hersteller eine derartige Aufmerksamkeit!). Da wird dann aber auch schon über die ersten schweren Unfälle beim Autonomen Fahren berichtet. Dumm gelaufen! Man erkennt aber mittlerweile, dass das Autonome Fahren nicht nur eine technische Herausforderung darstellt - insbesondere in Bezug auf die technische Sicherheit -, sondern mehr noch ungelöste ethische, rechtliche und Informationssicherheitstechnische Probleme mit sich bringt. Vom Stand der vergleichbaren PC- und Smartphone-Sicherheit kann jeder Nutzer ein Lied singen. Und Staaten, Behörden, Unternehmen streiten sich heute schon um die Herrschaft über die persönlichen Daten aus den Fahrzeugen! Doch die Politik (allen voran der unsägliche Mautflüsterer und Abgasturbo Alexander Dobrindt), der mittlerweile organisiertes Staatsversagen bei der Kontrolle der Abgaswerte vorgeworfen wird, gebärdet sich weiterhin autohörig!

"TaTü TaTa TaTü TaTa.
Wer ist der Herr und wer der Sklave?
Ist es Fortschritt oder Plage?
Ist es Abenteuer oder Pflicht?
Digitaler Lifestyle, Transparenz ist geil,
Mobilität am WiFi-Seil!
Freude am Fahren? Wenn Sensoren versagen?
TaTü TaTa TaTü TaTa.
Mobil am analogen Abschlepp-Haken."

Freud und Leid des fahrerlosen Fahrens auf den Punkt gebracht:

https://youtu.be/njj5Z7KzG60
http://youtu.be/WzvpF6JR1cE

Viel Spaß beim Anhören! Und lasst Euch die Realität nicht vermiesen!

SigismundRuestig 14. Oktober 2016, 14:27 Uhr
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