Update ++ Video ++ Knapp 100.000 Leser sind durchgestartet und haben in zehn Kategorien "Die besten Autos 2010" gewählt. Die Ergebnisse halten einige Überraschungen bereit.
Man musste kein Hellseher sein, um das Ergebnis der Kleinwagen-Gesamtwertung erahnen zu können. Schließlich hatte schon der Vorgänger des aktuellen VW Polo selbst in seiner Auslaufphase im Vorjahr fast ein Drittel aller Stimmen in diesem Segment eingeheimst und sich somit zum wiederholten Mal Rang eins gesichert.

Der VW Polo bleibt an der Spitze
Seine Neuauflage im letzten Frühling hat dem VW Polo nicht nur Siege in zahlreichen Vergleichstests beschert, sondern auch den ersten Platz unter den Kleinwagen - und dies mit einem Traumergebnis von 56,3 Prozent, die von keinem anderen Modell erreicht werden. Vorjahres-Zweiter Ford Fiesta rutscht zugunsten von Opel Corsa auf Rang drei. In der Kleinwagen-Importwertung behauptet der Alfa Romeo Mito mit 27,9 Prozent Zustimmung seine Spitzenposition - mit deutlichem Abstand zu den Konkurrenten Skoda Fabia (12,6 Prozent) und Seat Ibiza (10,6 Prozent).
Der Ford Ka schafft es auf das Treppchen bei den Mini Cars
In der Kategorie Mini Cars gibt es nach nur einem Jahr Pause einen erneuten Doppelsieg für den Mini aus dem Hause BMW - in beiden Disziplinen legt der kultige Brite im Vergleich zum Vorjahr in der Lesergunst noch zu. Damit verweist er den Vorjahressieger der Importwertung Fiat 500 auf den zweiten Rang, der aber dennoch ein Drittel aller Stimmen gewinnen konnte. Auf Platz drei steht der Toyota iQ - trotz deutlichem Abstand zum Spitzenduo ein Achtungserfolg für den drei Meter kurzen Stadtflitzer. In der Gesamtwertung verteidigt der Fiat 500 den zweiten Platz, aber mit nicht mehr ganz so vielen Stimmen wie im Vorjahr. Erstmals auf dem Treppchen steht der Ford Ka, der seit seiner Neuauflage 2009 sogar weitere Stimmen gewinnen konnte und den Smart Fortwo auf Rang vier verwies.
Der VW Golf bleibt der Liebling der Kompaktklasse
Wenig Bewegung dagegen in der Kategorie untere Mittelklasse: Spitzenreiter VW Golf hat seinen Führungsanspruch in der Gesamtwertung mit leichtem Stimmenschwund verteidigt. Der inzwischen sieben Jahre alte Audi A3 fährt mit gut 20 Prozent der Stimmen erneut auf den zweiten Platz. Und der ebenfalls nicht mehr ganz taufrische BMW 1er steht wie im Vorjahr auf Rang drei. Auch wenn es nicht für eine Platzierung auf dem Sieger-Podest reichte, konnte der neue Opel Astra immerhin einen Achtungserfolg von knapp zehn Prozent Zustimmung einfahren.
In der Mittelklasse schafft es die Mercedes C-Klasse nur auf Platz drei
Der erneute Sieg in der Importwertung vergoldet dem in die Jahre gekommenen Alfa Romeo 147 die Ablösung. Im Frühjahr muss er der moderneren Giulietta weichen. Der Seat León, Primus der letzten Leserwahl in dieser Kategorie, ist auf Rang zwei verwiesen. Gefolgt vom Volvo C30 , der ein Facelift und eine Sparvariante bekam. In der Gesamtwertung Mittelklasse werden der Audi A4 und seine Derivate Allroad und A5 ihrem Ruf als Abonnements-Sieger erneut gerecht und erobern über 35 Prozent der Stimmen. Fünf Jahre nach ihrem Debüt büßt die populäre BMW 3er-Reihe zwar weiter an Zuspruch ein, behauptet sich aber wacker vor den meisten Konkurrenten. Der Mercedes C-Klasse mitsamt CLC bleibt wie in den Vorjahren lediglich der dritte Platz.
Der Skoda Octavia bekommt viel Zustimmung
Überraschung bei der Mittelklasse-Importwertung: Der Skoda Octavia hat nicht nur den Citroën C5 vom ersten auf den dritten Rang verdrängt, er konnte sogar bei der diesjährigen Wahl seinen Stimmenanteil fast verdoppeln. Während die Entscheidung für den geräumigen, soliden und wirtschaftlichen Octavia überwiegend vernunftgesteuert sein dürfte, sind beim Zweitplazierten Alfa Romeo 159 wohl mehr Emotionen im Spiel. Sein gelungenes Design scheint auch nach fünf Jahren die Leser für sich einnehmen zu können. Stabwechsel in der oberen Mittelklasse: Die Mercedes E-Klasse ist mit 35,8 Prozent auf der Spitzenposition. Die Runderneuerung des Klassikers mit noch mehr Komfort und Sicherheit hat sich für Mercedes gelohnt.
BMW 5er GT kann Stimmenverlust für BMW nicht stoppen
Der Audi A6, langjähriger Spitzenreiter in der Dienstwagen-Liga, landet mit zehn Prozent Stimmenverlust auf Rang zwei. Als ewiger Dritter steht der BMW 5er auf dem Treppchen - auch der GT als erster Vorbote der nächsten Generation kann nicht verhindern, dass die Baureihe nochmals Zuspruch verliert. Back again: Nach einem Jahr auf Platz zwei in der Mittelklasse-Importwertung ist der Jaguar XF mit 29 Prozent wieder ganz oben. Der neue Design-Stil kommt offenbar besser an als der Skoda Superb, der deshalb auf Rang zwei abrutschte. Vorjahres-Dritter Volvo V70/XC 70 ist in seiner Platzierung bestätigt, wenn auch mit deutlichem Abstand zu seinen Konkurrenten.
Porsche Panamera setzt sich an die Spitze der Luxusklasse-Gesamtwertung
Hut ab, Porsche Panamera - aus dem Stand katapultiert er sich an die Spitze der Luxusklasse-Gesamtwertung, wenngleich nur mit hauchdünnem Vorsprung zur BMW 7er-Baureihe. Obwohl die Mercedes S-Klasse erneut Punkte verloren hat, kann sie sich auf Platz drei positionieren. Konkurrent und Vorjahres-Zweiter Audi A8 hat seinen Stimmen-Anteil nämlich im Vergleich zu 2009 fast halbiert.
Neu aufgemischt ist zudem die Luxusklasse-Importwertung: Auf der Überholspur zieht der Aston Martin Rapide, der noch gar nicht auf dem Markt ist, an seinen Konkurrenten vorbei. Der optisch aufregende Viertürer erntet mit 34,3 Prozent reichlich Vorschuss-Lorbeeren und erreicht mit dieser Punktzahl um ein Haar jene des Maserati Quattroporte aus dem Vorjahr. Dieser steht jetzt mit nur noch 18,2 Prozent auf Rang zwei. Dicht gefolgt vom Jaguar XJ, dessen neues Design den Bruch mit der Vergangenheit markiert. Die einstigen Platzhirsche Bentley Continental und Rolls-Royce haben dagegen kräftig Prozente lassen müssen.
König der Sportwagen ist der Mercedes SLS AMG
In der Königsklasse der Sportwagen hat der Newcomer Mercedes SLS AMG das Kopf-an-Kopf-Rennen der Konkurrenten mit hauchdünnem Vorsprung (21,1 Prozent) vor Audi R8 (20,9 Prozent) und Porsche 911 Carrera/Turbo (20,7 Prozent) für sich entschieden. Die moderne Interpretation des Flügeltürer-Mythos war zu stark für die Heckmotor-Ikonen Porsche 911 und für den ersten Mittelmotor-Sportwagen von Audi - sie haben beide Stimmen eingebüßt. Eine Rochade auch bei den ausländischen Sportwagen: Der neue Ferrari 458 Italia schiebt sich mit minimalem Abstand vor dem Aston Martin V8 Vantage auf den zweiten Platz. König der Super-Sportwagen ist indes wie im Vorjahr der Aston Martin DB9/DBS. Alle drei Kandidaten konnten für sich kräftige Stimmenzuwächse verbuchen.
Audi R8 Spyder siegt in der Cabrio-Wertung
Mit Spannung wurde das Ergebnis der Cabrio-Wertung erwartet, traten doch gleich acht neue Modelle ganz unterschiedlichen Kalibers an. Der Sieger heißt Audi R8 Spyder. Knapp dahinter Klassiker Mercedes SL, der seit dem Facelift vor zwei Jahren wieder im Aufwind ist. Das Porsche 911 Cabrio muss sich mit dem dritten Platz bescheiden - doch nach 27 Jahren Produktionszeit sind Sympathieschwankungen des Publikums leichter wegzustecken. Obwohl es nicht für Gold, Silber oder Bronze reichte, darf sich Audi indes über den Anfangserfolg von zehn Prozent Zustimmung und somit Rang vier für das neue A5 Cabrio freuen. Bei den Import-Cabrios ist dagegen alles beim Alten geblieben: Der Ferrari California steht - wenn auch mit Verlusten gegenüber der letzten Wahl - wieder an der Spitze, dicht gefolgt von Aston Martin DB9/DBS Volante und Alfa Romeo 8C Spider.
BMW X1 schafft auf Anhieb den Sprung auf Platz drei
Bei der Geländewagen-Gesamtwertung ist der dritte Platz der bemerkenswerteste: Auf Anhieb hängt der BMW X1 seine größeren Brüder und die Mehrzahl der Offroader ab und erhält neun Prozent der Leserstimmen. Noch mehr Zuspruch erntete freilich das Gelände-Urgestein Mercedes G-Klasse, an dem man offenbar schätzt, dass es zwar mit der Zeit geht, sich selbst aber in 30 Jahren Bauzeit treu geblieben ist. Zugelegt hat ebenfalls der kompakte SUV Audi Q5, der jetzt mit 17,4 Prozent erneut die 4 x 4-Riege anführt. Auch bei den ausländischen Geländewagen überrascht der Drittplatzierte: Skoda ist mit dem Yeti der Vorstoß in eine neue Klasse gelungen. Sein beachtlicher Anfangserfolg zeugt vom Sinn fürs Pragmatische der Leser-Jury. Wenn es aber deutlich teurer sein darf, schlägt das Herz noch immer für die Nobel-Fraktion von Land Rover: Hinter dem erneuten Sieger Range Rover Sport mit einem weiteren Stimmenzuwachs belegt der noch größere und luxuriösere Range Rover wie im Vorjahr Rang zwei.
Der VW Multivan führt die Van-Hitliste an
Ohne Van und aber: Der Siegertyp VW Multivan legt ebenfalls zu und führt nun mit 35,8 Prozent die Van-Hitliste an. VW Touran auf Platz zwei und
danach Ford S-Max - wie gehabt, aber mit Verlusten. Der König der ausländischen Vans heißt erneut Renault Espace, dicht gefolgt vom Kronprinzen Skoda Roomster. Und dank leichten Rückwinds schafft es auch der Chrysler Grand Voyager wieder aufs Podest und vertreibt den Vorjahresdritten Citroën C4 Picasso auf Platz fünf.
So, und jetzt frag ich mich:Wieso wird der AMS bei ihren Testergebnissen immer so häufig unterstellt die deutschen Marken zu bevorzugen, die dann bei der Leserwahl aber eine so eine wahnsinnige Übermacht haben?
Wenn sich die User immer darüber beschweren, müssten sie ja eigentlich die ganzen Audis, VWs UND wie sie alle heißen, ganz nach hinten wählen!?
Was mir beim ,,durchblättern,, der Platzierungen auffällt, ist dass die deutschen Hersteller ziemlich weit vorne sind.
Minicars - 1. Platz: Mini (der einzigste nicht deutsche auf P1)
Kleinwagen - 1. Platz: VW Polo
2. Platz: Opel Corsa
Kompaktklasse - 1. Platz: VW Golf
2. Platz: Audi A3
3.Platz: BMW 1er
Mittelklasse – 1-5. Platz: durchweg Deutsche
Obere Mittelklasse - 1. Platz: Mercedes E-Klasse
2. Platz: Audi A6
3. Platz: BMW 5er
Luxusklasse dann auch nochmal 4 mal hintereinander deutsche Fabrikate.
Bei den z.t. (Pseudo)Sportwagen auch fast nur Deutsche bis auf den Aston Martin DB9 / DBS auf dem 4. Rang.
Die restlichen 3 Klassen sind bis auf 3 Ausnahmen made in Germany.
Wow die deutschen Premiumhersteller sind zu 52,11% in der Leserwahl vertreten.
@44
Ich hätte es nicht besser sagen können.
Ich kenne viele die Meckern: "Ach mit VW habe ich nur ärger"
Und 2 Wochen später wird doch ein neuer gekauft.
Ich verstehe es nicht, die Fahrzeuge haben ein langweiliges und überholtes Design, kosten auch noch mehr als die konkurenz und sind Qualitativ auch nicht gerade die besten, aber jeder zweite deutsche kauft VW.
Aber anscheinend gefällt den deutschen ein langweiliges Design, denn ein VW der Designmäßig etwas anspruchsvoller ist, wirt direkt mit verachtung gestraft. ( Sihe Passat CC)
Ich werde niemals sofern es sich vermeiden lässt einen VW besitzen, da ich kein Massenfahrzeug haben will.
Zitat:
"fzt7690 | 30.01.2010, 15:46 Uhr
Wenn ich die Kommentare in diesem und in anderen Foren so lese, dann kommt mir immer mehr der Gedanke, dass sich der Volkswagen-Konzern zu so eine Art Microsoft der Automobilindustrie entwickelt.
Ein Unternehmen erwirbt durch diverse Zukäufe und geschicktes Wachstum die marktführende Stellung. Es stellt dann Produkte her, die keiner wirklich mag aber trotzdem viele besitzen, obwohl es weit innovativere Konkurenzprodukte gibt. Darüber hinaus glänzt dieses Unternehmen mit z.T. erbärmlicher Qualität durch zu früh auf den Markt geworfene Erzeugnisse, kann es sich aber trotzdem leisten sich beschwerende Kunden arrogant abzuwimmeln.
Die Beschreibung passt zu Microsoft und zu VW irgendwie, oder? "
Mann Oh Mann, wie wahr ist das denn???
Absolut meine Meinung!!!!
@Ces't Bon :
Ihr Posting lässt allerdings auch den Rückschluss zu, dass hier minderwertige Technik zu überhöhten Preisen verkauft wird.
Aber wir wissen ja beide, dass die guten Ergebnisse von Audi nur durch interne Querfinanzierungen im Konzern zustande kommen.
Bugatti im Portrait
Besuch bei der TraditionsmarkeTorpedo Run 2010
Die Auto-Jet-Set-Party geht weiterAC Roadster aus den USA
AC Cobra Nachbau - Comeback der Legende25 Jahre BMW M5
Vier M-Maschinen für echte MännerBild des Tages
Die besten Fotos im JuliFerrari 512 BB und BBi
Licht und Schatten - hier sind Experten gefragtGeländewagen Neuheiten 2011
Das sind die neuen SUV-Stars für 2011Land Rover Discovery TDV6 Supertest
Was hat der neue Discovery wirklich drauf?BMW X3 2011
Der neue BMW X3 debütiert in Paris




















































