Toyota Verso-S 1.33, Frontansicht Hans-Dieter Seufert
Toyota Verso-S 1.33, Frontansicht
Toyota Verso-S 1.33, Rückansicht
Toyota Verso-S 1.33, Kofferraum, Ladeklappe auf
Toyota Verso-S 1.33, Rückbank, Rücksitz
Toyota Verso-S 1.33, Rückbank, Sitz umklappbar 17 Bilder

Toyota Verso-S 1.33 im Fahrbericht

Minivan für Preisbewusste

Mit dem neuen Verso-S bringt Toyota einen Minivan für preisbewusste Familien. Der 1,3-Liter-Benziner soll für flotten Vortrieb sorgen und zugleich sparsam sein.

Seit 2005 war Toyota nicht mehr im Segment der variablen Kleinwagen vertreten, erst jetzt bekommt der erfolgreiche Yaris Verso einen Nachfolger – den neuen Verso-S. Wie es sich für ein solches Multitalent gehört, bietet er jede Menge Platz auf relativ bescheidener Grundfläche.

Großer Laderaum, magere Grundausstattung

Große Insassen auf allen Sitzplätzen? Kein Problem. Auch der Kofferraum kann sich sehen lassen – 430 Liter Volumen bei nicht einmal vier Meter Länge sind beachtlich. Wird die geteilte Rückbank per Hebelzug umgelegt, fasst er bei dachhoher Beladung sogar 1.388 Liter.

Die Basisausstattung des Toyota Verso-S ähnelt einer Pizza Margerita – viel zu sehen gibt es nicht. In der empfehlenswerten Life-Ausstattung (plus 2.000 Euro) kommen aber einige nützliche Funktionen hinzu: Die Rückfahrkamera erleichtert das Einparken, zudem ist ein umfangreiches Multimedia-System (Toyota Touch) an Bord. Bei Lichteinfall ist das 6,1-Zoll-Display jedoch schlecht ablesbar, und eine optionale Navigationsfunktion bietet Toyota erst ab diesem Sommer an. Radio und Freisprecheinrichtung hat man mit dem griffigen Multifunktions-Lederlenkrad ebenso unter Kontrolle wie das ganze Fahrzeug.

Benziner schreit nach Drehzahl

Selbst schlechte Straßen mit üblen Wellen bringen den Toyota wenig aus der Ruhe, ein Kurvendynamiker ist er erwartungsgemäß nicht. Das Kürzel S steht beim Verso nicht für Sport, denn seine 99 PS leistet der 1,3-Liter-Motor erst bei 6.000/min. Bei dieser Drehzahl schreit er so laut, dass man sich kaum traut, den Motor derart auszuquetschen. Auf Landstraßen oder Autobahnen möchte der kleine Vierzylinder stets bei Laune, sprich Drehzahl, gehalten werden. Immerhin bietet Toyota alternativ einen 1,4-Liter-Dieselmotor mit 90 PS an, der subjektiv die bessere Wahl ist. Er fühlt sich deutlich kräftiger und kultivierter an als der Benziner und ist obendrein sparsamer, allerdings auch 2.350 Euro teurer.

In der Stadt schlägt sich der Toyota Verso-S gut – dort braucht er keine hohen Drehzahlen und lässt sich mit der leichtgängigen Lenkung in fast jede Parklücke manövrieren. Für 470 Euro Aufpreis gibt es ein Start-Stopp-System, das den Benzinverbrauch in Kombination mit dem Sechsganggetriebe auf 5,5 L/100 km senken soll. Der Testverbrauch lag mit 7,0 L/100 km zwar deutlich darüber, aber immer noch 0,7 Liter unter dem Testverbrauch eines vergleichbaren Honda Jazz. Die Sicherheitsausstattung ist umfangreich: Sieben Airbags, elektronische Stabilitätskontrolle und ein Schleudertrauma-Schutzsystem schützen die Passagiere.

Der Toyota Verso-S bietet so viel Platz und Komfort zum günstigen Preis. Der durchzugsschwache, laute Motor überzeugt wenig.

Technische Daten

Toyota Verso-S 1.33 Life
Grundpreis 17.420 €
Außenmaße 3990 x 1695 x 1595 mm
Kofferraumvolumen 430 bis 1388 l
Hubraum / Motor 1329 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 73 kW / 99 PS bei 6000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 170 km/h
Verbrauch 5,4 l/100 km
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