Alle Kombis in der Mittelklasse

Check der Alleskönner

VW Passat Variant 2.0 TDI Highline, BMW 320d Touring Sportline, Audi A4 Avant 2.0 TDI Ambition, Mercedes C 220 CDI T Avantgarde, Skoda Superb Combi 2.0 TDI Eleg., Frontansicht Foto: Achim Hartmann 31 Bilder

Ob als Dienstwagen oder Familienkutsche: Mittelklasse-Kombis sind für viele die idealen Allrounder. Wir zeigen die besten in Sachen Preis, Verbrauch und Ladevolumen.

Ob günstiger Lademeister oder edler Lifestyle-Kombi: In der Mittelklasse gibt es die große Auswahl. Unser Klassencheck zeigt, wie groß die Bandbreite unter den Kombis wirklich ist. Neben Preis und Verbrauch steht naturgemäß das Ladevolumen im Fokus, und zwar sowohl bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen als auch bei maximaler Ausschöpfung des Gepäckraums.

Mittelklasse-Kombis: Große Unterschiede beim Ladevolumen

Das Ergebnis fällt jedoch ernüchternd aus. Bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen schlucken die beiden Sieger bei den Mittelklasse-Kombis Skoda Superb Combi und VW Passat Variant 603 Liter. Das ist deutlich mehr als beim Schlechtesten dieser Disziplin, dem Honda Accord, aber nur 13 Liter mehr als bei der kompakten Skoda Octavia Limousine. Erst wenn der gesamte Bereich hinter den Vordersitzen bis zum Dachhimmel ausgeschöpft wird, trumpfen die Mitteklasse-Kombis richtig auf. Mit 1.835 Litern hat hier der Skoda Superb wieder die Nase vorn. Der zweitplatzierte Ford Mondeo fasst 90 Liter weniger, der Konzernbruder Passat 104 Liter weniger. Die rote Laterne geht auch hier an den Honda Accord, bei dem die Konstrukteure Optik über Transportkapazitäten gestellt haben – in dieser Klasse keine Ausnahme.

So breit wie in Sachen Kofferraum-Größe ist die Spanne auch in Hinblick auf die Preisgestaltung. Ab 23.390 Euro gelingt der Einstieg in die Mittelklasse. So viel kostet der Hyundai i40 Kombi mit 1,6-Liter-Benziner. Mehr als dreieinhalb mal so teuer: der Cadillac CTS-V Sport Wagon mit 564 PS für 82.570 Euro. Selbst den Mercedes C 63 AMG T (487 PS) gibt es günstiger (80.777 Euro).

Kombi aus Diesel und Hybrid mit besonders niedrigem Verbrauch

In puncto Trinksitten zeichnen sich besonders die Diesel durch Zurückhaltung aus. Unter den Mittelklasse-Kombis die Nase vorn hat der Volvo V60 Plug-in Hybrid mit 1,9 Liter Diesel/100 km, gefolgt vom Peugeot 508 Hybrid4 (3,4 L/100 km). Der 508 e-HDi 115 Start/Stop beweist, dass auch ohne aufwendige Hybridtechnik niedrige Verbräuche zu realisieren sind. Am durstigsten ist der Citroën C5 Tourer HDi 240 Biturbo: Er schluckt 7,2 L/100 km. Größer fällt die Differenz bei den Benzinern aus: Während der sparsamste seiner Klasse, der Mazda 6 Kombi 2.0, mit 5,6 Litern im Normzyklus 100 Kilometer weit kommt, reicht die gleiche Menge Sprit bei einem Cadillac CTS-V Sport Wagon nur etwa ein Drittel so weit (15,7 L/100 km).

Fazit: Der Hyundai i40 kommt in vier Disziplinen unter die Top Fünf. Er punktet mit großem Ladevolumen, günstigem Einstiegspreis und zurückhaltendem Dieselkonsum.

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