Sitzprobe Opel Karl

Gefälliges Cockpit, viel Platz im Fond

Opel Karl - Sitzprobe - Kleinwagen Foto: Hans-Dieter Seufert

Im Sommer kommt mit dem Opel Karl ein neuer Konkurrent für den VW Up auf den Markt. Wir sind im neuen Kleinwagen Probe gesessen.

Im Juli ist es soweit. Dann gesellt sich der Opel Karl zu seinen größeren und feiner angezogenen Brüdern Adam und Corsa. Der Auftrag des in Korea produzierten Opel Karl: All jene Kunden einfangen, die einfach einen günstigen und soliden Begleiter suchen – ohne viel Schickschnack. Nach der ersten Kontaktaufnahme in Rüsselheim können wir schon mal konstatieren: seinen Auftrag könnte der neue Opel Karl erledigen.

Opel Karl mit gutem Platzangebot im Fond

Unspektakulär designt, bietet der mindestens 9.500 Euro teure Viertürer ein gefälliges Cockpit samt hochwertig anmutenden Instrumenten, großen Ablagen in Mittelkonsole und Vordertüren, einen 195 Liter großen Kofferraum und ein überraschend gutes Platzangebot im Fond. Selbst die Stellweite der Kopfstützen dürfte den meisten Insassen reichen. Vier Sitzplätze sind Serie. Den fünften Platz und eine geteilt umklappbare Rückbank gibt es zusammen mit einem Spurhalteassistent und anderen Extras für bezahlbare 325 Euro.

Wer den gesamten Laderaum von 940 Litern nutzen möchte, muss allerdings zuvor die Sitzflächen nach vorne klappen. Das Topmodell Exklusiv für 12.900 Euro lockt zusätzlich mit Klimaautomatik und Bluetooth-streamenden Radio. Ebenfalls gegen Zuzahlung: Lenkradheizung und DAB-Radio. Extras also, die in dieser Klasse kaum einer bietet. Als Antrieb des 170 km/h schnellen Karl dient in jedem Fall ein Einliter-Dreizylinder mit 75 PS – ohne Turbo und ohne Ausgleichswelle, aber günstig. Ein schwächerer Benziner folgt gen Ende des Jahres. Und wer doch noch etwas zum Spielen sucht, der kann sich für 850 Euro das elektrisch öffnende Schiebedach bestellen.

Übersicht: Opel Karl 2015
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