Skoda Peaq: Der Elektro-SUV mit 7 Sitzen, den VW Europa nicht gönnte

1:47 Min. 01.04.2026
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Skoda Peaq: Der Elektro-SUV mit 7 Sitzen

Skoda wagt den Schritt, den VW Europa verwehrt hat: Der neue Peaq bringt als MEB-Familien-SUV endlich sieben Sitze in die Elektro-Welt – ein Konzept, das VW mit dem ID.6 nur China vorbehielt. Der knapp 4,90 Meter lange Elektro-Koloss orientiert sich am Erfolgsmodell Kodiaq und überträgt dessen bewährtes Siebensitzer-Konzept ins Elektrozeitalter.

Zum Marktstart im Herbst stehen drei Antriebsvarianten bereit: Der Peaq 60 startet mit 150 kW Heckantrieb und 63-kWh-Akku. Das Mittelmodell Peaq 90 kombiniert einen 210 kW starken APP550-Heckmotor mit 91-kWh-Batterie, während die Allradvariante 90x mit 220 kW Systemleistung aufwartet. Die NMC-Akkus laden im 400-Volt-System in 27 bis 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent – solide, aber gegen 800-Volt-Konkurrenz nur Mittelmaß.

Als erster Skoda nutzt der Peaq die MEB+-Architektur mit Android-Infotainment, 13,6-Zoll-Hochformat-Display und verbessertem Travel Assist 3.0. Unsere erste Fahrerprobung zeigt: Der Peaq fährt sich wie ein vergrößerter Enyaq – gutmütig, mit komfortablem DCC-Fahrwerk und direkter Lenkung.

Der 2,97 Meter lange Radstand schafft großzügigen Platz in den ersten beiden Reihen, die dritte Sitzreihe eignet sich primär für Kinder. Highlight: Erstmals gibt es bei Skodas MEB-Stromern einen Frunk mit 37 Litern Volumen – perfekt für das AC-Ladekabel.

Die Preise? Der Peaq 60 soll bei circa 50.000 Euro starten, das langstreckentaugliche 90er-Modell bleibt voraussichtlich unter 60.000 Euro.

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