Ferrari Amalfi Spider: 640 PS Turbo-V8 offen durch Griechenlands Berge

4:52 Min. 05.08.2026
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Ferrari Amalfi Spider: Erster Test im Roma-Nachfolger

Der Ferrari Amalfi Spider – die offene Version des Amalfi und Nachfolger des Roma – zeigt in den Bergen nördlich von Athen, was er kann. Bei 30 Grad und Sonnenschein geht es über kurvige Bergstraßen durch Griechenland.

Technisch entspricht der Amalfi Spider weitgehend dem Amalfi Coupé, bringt aber ein paar Kilo mehr auf die Waage, bedingt durch zusätzliche Versteifungen. Unter der Haube arbeitet der bekannte Turbo-V8 mit 640 PS, gekoppelt an ein Doppelkupplungsgetriebe, das sowohl vollautomatisch als auch manuell über Schaltwippen bedient werden kann. Der Motor wurde gegenüber dem Vorgänger Roma um 2,5 kg erleichtert – dank anderer Produktionsmethoden bei Kurbelwelle und leichteren Nockenwellen.

Typisch Ferrari: Die wichtigsten Bedienelemente sind am und um das Lenkrad gruppiert – Blinker, Fahrwerkseinstellungen und Fahrprogramme. Über den Manettino lassen sich verschiedene Modi wählen: Komfort, Sport und individuelle Dämpfereinstellungen. Das aktive Fahrwerk in Komfortposition schluckt selbst üble Unebenheiten souverän, Verwindungen sind so gut wie keine zu beobachten.

Die Lenkung ist exakt und feinfühlig – für einen offenen Gran Turismo vielleicht fast schon zu sensibel, aber das ist Geschmackssache. Die Bremsanlage überzeugt trotz Drive-by-Wire mit einem klar definierten Druckpunkt, niedrigem Pedalweg und konstantem Druck – kein synthetisches Gefühl. Auch das Platzangebot hat sich gegenüber früheren Achtzylinder-Ferraris deutlich verbessert: Selbst größere Fahrer sitzen bequem.

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