„Die Geschichte ist zu schön und obendrein auch zu wahr, um sie nicht zu erzählen. Denn in meiner Schultüte, da steckte auto motor und sport Heft 20/1984. Und das gewiss aus dem Grund, dass meine Eltern wussten, dass nichts meinen Ehrgeiz stärker entfachen könnte, in der Schule schnell lesen zu lernen. Dass es mit dem Schreiben sogar so gut gelang, dass ich heute für auto motor und sport texten darf, zählt zu den großen, glücklichen und zielstrebig angegangenen Zufällen meines Lebens.
Du kannst dir nicht aussuchen, was dich fasziniert. Mich bewegt, nun, alles, was sich bewegt. Schon immer. Und nichts faszinierte mich mehr als Autos.
Mit 16 radele ich die 120 km nach Wolfegg ins Museum von Fritz B. Busch, dem größten Autoliteraten aller Zeiten – vergangener, gegenwärtiger, künftiger. Ab dann möchte ich bei auto motor und sport arbeiten, das Heft, dass ich tatsächlich seit 1984 lesen. Es hat geklappt, seit 1998 bin ich dabei, erst als Praktikant, dann als Testhilfe, dann als Volontär, als Redakteur, seit 2012 als Autor. Und es zählt zum Zauber meines Traumberufes, dass ich in einem Satz sagen kann, was genau ich arbeitend darf: Ich teste Autos und schreibe darüber.
Und ich danke Ihnen, dass Sie das lesen.“

























