Skoda Elroq RS im Drag Race: Ferrari und Lamborghini geschlagen

Skoda Elroq RS im Duell
Skoda Elroq RS schlägt Ferrari & Co. im Drag Race

ArtikeldatumVeröffentlicht am 01.08.2026
Als Favorit speichern
Skoda Elroq RS vs Supercars der 1980er-Jahre
Foto: Skoda

Der Skoda Elroq RS setzt auf eine moderne Dual-Motor-Konfiguration mit Allradantrieb. Mit einer Leistung von 340 PS und einem Drehmoment von 545 Nm entfaltet das SUV seine Kraft ohne Zugkraftunterbrechung – ein entscheidender Vorteil gegenüber den Handschaltungen der klassischen Supersportwagen. Die feste Untersetzung sorgt dafür, dass keine Schaltarbeit nötig ist, was besonders bei kurzen Sprints wie der Viertelmeile (402 Meter) entscheidend ist.

Während der Lamborghini Countach mit seinem V12-Motor extrem kräftig ist und der Ferrari Testarossa auf einen flachen Zwölfzylinder setzt, zeigt sich der Vorteil des Elroq RS in seiner Traktion und dem sofort verfügbaren Drehmoment. Die Klassiker benötigen präzises Timing beim Schalten sowie eine optimale Kupplungsbedienung – Faktoren, bei denen menschliche Fehler ins Spiel kommen können. Der elektrische Antrieb des Skoda hingegen arbeitet nahezu geräuschlos und ohne Verzögerung.

Zahlenvergleich: Beschleunigung vs. Höchstgeschwindigkeit

In puncto Beschleunigung liegt der Skoda Elroq RS mit einer Zeit von 5,4 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 km/h auf Augenhöhe oder knapp vor seinen Konkurrenten: Der Ferrari Testarossa benötigt laut Datenblatt ebenfalls 5,3 Sekunden, während der Lamborghini Countach (5,7 s) und der Porsche 944 Turbo (5,6 s) minimal langsamer sind. Doch auf längeren Geraden hätten die Klassiker dank ihrer höheren Höchstgeschwindigkeiten die Nase vorn: Der Countach erreicht beeindruckende 303 km/h, gefolgt vom Testarossa mit 290 km/h und dem Porsche mit 261 km/h. Der Elroq RS hingegen ist bei 179 km/h elektronisch abgeregelt.

Die Viertelmeile-Zeiten bestätigen jedoch die Überlegenheit des modernen SUVs auf kurzen Strecken: Seine Konkurrenten lässt der Elroq RS deutlich hinter sich.

Alltagstauglichkeit trifft Performance

Neben seiner beeindruckenden Performance punktet der Skoda Elroq RS auch mit praktischen Eigenschaften. Mit fünf Sitzen und einem Kofferraumvolumen von bis zu 470 Litern ist er ein echtes Familienauto. Die Reichweite von bis zu 554 Kilometern nach WLTP-Standard macht ihn zudem langstreckentauglich. Dank seines Akkupakets mit einer Kapazität von netto 77 kWh kann das Fahrzeug an Schnellladestationen mit bis zu 185 kW geladen werden – eine Ladung von zehn auf achtzig Prozent dauert lediglich rund 29 Minuten.

Das adaptive Fahrwerk (DCC) bietet bis zu fünfzehn Einstellstufen und sorgt zusammen mit der Progressivlenkung für ein dynamisches Fahrerlebnis. Trotz seiner Größe überzeugt das SUV zudem durch eine aerodynamische Karosserie mit einem Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,26 – Werte, die selbst viele Limousinen nicht erreichen.

Ein Blick auf die Klassiker: Nostalgie vs. Moderne

Die drei Supercars waren in ihrer Zeit technische Meisterwerke: Der Lamborghini Countach beeindruckte durch sein futuristisches Design und seinen kraftvollen V12-Motor; der Ferrari Testarossa galt als Inbegriff italienischer Ingenieurskunst; und der Porsche 944 Turbo brachte Turbotechnologie in den Alltagssportwagen-Sektor. Doch trotz ihrer Faszination zeigen diese Fahrzeuge auch Schwächen im Vergleich zur modernen Elektromobilität – sei es in puncto Effizienz oder Benutzerfreundlichkeit.

Während der Klang eines V12-Motors unübertroffen bleibt und das Design dieser Klassiker zeitlos wirkt, bietet der Skoda Elroq RS eine Kombination aus Leistung und Komfort, die sie nicht erreichen können. Zudem beweist das Rennen eindrucksvoll: Fortschrittliche Technologie kann selbst jahrzehntelange Ikonen herausfordern.

Fazit