Mitsubishi Space Star 1.2 im Fahrbericht

Frisches Kleinwagen-Obst

Mitsubishi Space Star 1.2, Heckansicht Foto: Beate Jeske 19 Bilder

Das 80 PS starke Topmodell des Mitsubishi Colt-Nachfolgers Space Star ist zwar leichter, aber mit knapp 14.000 Euro nicht preiswerter als seine Mitbewerber.

Auch wenn du dir eigentlich nichts aus Äpfeln machst – wenn deine letzte Mahlzeit einen halben Tag zurückliegt und dich in der Tiefgarage dieses grellgrüne Auto erwartet, hast du plötzlich einen überwältigenden Appetit auf Äpfel. Nichts wie ran an den neuesten Mitsubishi: Der Space Star folgt dem Colt und heißt wie ein bis 2005 gebauter Kompaktvan: Mitsubishi Space Star.

Space – das passt: Auf einer Außenlänge von 3,70 Meter bringt der Mitsubishi Space Star eine Menge Innenraum unter. Gekleidet in Hartplastik und mit Sitzbezügen, die an Nylon-Strümpfe erinnern. Überhaupt die Sitze: Sie sind spärlich gepolstert, mit kurzen Flächen und kaum Seitenhalt sowie Kopfstützen, die den Kopf nach vorn drücken. Auf der Rückbank des Mitsubishi Space Star finden zwei Erwachsene ausreichend Platz, der Gepäckraum lässt sich durch Umklappen der Lehne von 235 auf 912 Liter erweitern.

Mitsubishi Space Star mit ausreichend Power

Jetzt aber schnell den Startknopf links vom Lenkrad auf der Armaturentafel des Mitsubishi Space Star drücken, den ersten Gang des Fünfganggetriebes in Position bringen und nix wie weg. Mitsubishi hat für den in Thailand produzierten Space Star zwei neue Dreizylinder entwickelt, in der Topversion Shine+ arbeitet der 1,2 Liter große Saugmotor mit Start-Stopp-Automatik und 80 PS. Damit ist der 880 Kilo leichte Kleinwagen stets ausreichend motorisiert. So legt der Triple im Mitsubishi Space Star schon im unteren Drehzahlbereich munter los und sich ab rund 4.000 Umdrehungen noch mal extra in die Riemen. Der Mitsubishi Space Star saust in 11,8 Sekunden auf 100 km/h, schafft 180 Spitze. Untermalt wird das ganze von dreizylindertypischem Brummeln. Die Vibrationen halten sich in Grenzen, erst bei höheren Geschwindigkeiten saust der Fahrtwind hörbar um die Karosserie, die Mitsubishi durch viel Feinarbeit auf einen günstigen cW-Wert von 0,27 getrimmt hat.

Mitsubishi Space Star ist kein Billig-Auto

Kurven kann der Mitsubishi Space Star auch, die elektromechanische Servolenkung arbeitet zwar etwas indirekt, aber ausreichend präzise, was einen ehrlichen Eindruck von der Beschaffenheit der Straße vermittelt. Überfährst du kurze Unebenheiten, geht nicht nur ein Ruck durchs Lenkrad, sondern das ganze Fahrwerk des Mitsubishi Space Star samt Verbundlenker-Hinterachse schickt einen trockenen Gruß an die Passagiere. Mit langen Bodenwellen kommt der Mitsubishi Space Star besser klar, ohne dabei durch Wanken oder Schaukeln auf den Magen zu schlagen.

Gut so, denn das „Diners“ ist erreicht, und während du dich am saftigen Burger erfreust, ist Zeit für den Blick auf die Preisliste. Das Einliter-Basismodell mit 71 PS gibt es ab 8.990 Euro, am oberen Ende rangiert unser Mitsubishi Space Star, das knapp 14 000 Euro teure Topmodell Shine+ inklusive Klimaautomatik und Infotainment.

Womit sich der Space Star ziemlich passgenau ins Umfeld von Kia Picanto, Nissan Micra und Co. sortiert.

Fazit

Der Space Star ist geräumig, übersichtlich und mit 80 PS recht kräftig motorisiert, seine Federung arbeitet aber etwas stößig.

Technische Daten
Mitsubishi Space Star 1.2 Shine+
Grundpreis 13.990 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 3710 x 1665 x 1490 mm
KofferraumvolumenVDA 235 bis 912 l
Hubraum / Motor 1193 cm³ / 3-Zylinder
Leistung 59 kW / 80 PS bei 6000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
0-100 km/h 11,8 s
Verbrauch 4,3 l/100 km
Testverbrauch 6,9 l/100 km
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