VW T6 Bulli Reimo Campervan K. H. Augustin
VW T6 Bulli Reimo Campervan
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VW T6 Bulli Reimo Campervan 13 Bilder

Ein Campervan als Alltagsauto

6 unschlagbare Gründe

Ein Campervan muss nicht nur für den Kurzurlaub gut sein. Wer so ein Fahrzeug als Auto im normalen Alltag nutzt, genießt weitere sensationelle Vorteile. Hier erfahren Sie, welche das sind.

Sie haben überhaupt keine Lust auf Camping und gehen im Urlaub viel lieber in ein Hotel? Das ist noch lange kein Grund, um auf einen Campervan zu verzichten. Am Beispiel eines VW Bulli T6 mit Reimo-Ausbau, haben wir sechs gute Gründe erörtert, warum es sich auch für Nicht-Camper lohnt, sich so ein Fahrzeug anzuschaffen. Sogar als Erstwagen.

1. Sie kommen zu früh

Pünktlichkeit ist eine Tugend, gerade in Deutschland. Trotzdem hat jeder diesen einen Freund, der zwar behauptet, er sei quasi schon aus dem Haus, dabei sind noch drei von vier Gliedmaßen unter der Bettdecke. Sie sind dann in der Regel der arme Tropf, der den Trödler zur geplanten Verabredung abholen muss und zwei Stunden vor dem Haus warten darf. An dieser Stelle kommt ihr Camper ins Spiel. Anstatt auf dem Fahrersitz zu hängen und mit dem Handy rumzuspielen, können Sie die Wartezeit wesentlich effektiver nutzen. Noch ein Nickerchen? Kein Problem, klappen Sie die Sitze zum Bett um, und legen Sie sich noch eine Stunde auf’s Ohr. Oder wie wäre es mit einer warmen Mahlzeit? Zack, den Herd angeworfen, und wenig später genießen Sie ein feines Pasta-Gericht. Sie sind ein Arbeitstier? Gut, dann klappen Sie sich den Tisch aus und erledigen Sie die Steuererklärung. Die Wartezeit vergeht damit wie im Flug.

VW T6 Bulli Reimo Campervan
Patrick Lang
Lästige Wartezeiten im Fahrzeug lassen sich nicht produktiv nutzen. Schluss mit dem Trübsal! In einem Campervan kann man so einiges machen.

2. Sie sind ein Early Adopter

Ein neues iPhone kommt in den Handel. Die Menge tobt, Menschen liegen sich in den Armen, manche weinen. Ein neuer Messias im Taschenformat ward geboren und wartet nun im entsprechenden Store auf die ersten Kunden. Die wiederum warten draußen vor der Tür – und das bereits seit drei Tagen, denn jeder von ihnen will der Erste mit dem neuen Smartphone sein. Wenn sich dann schließlich am Morgen des dritten Tages die Tore öffnen, spazieren Sie ganz entspannt rein. Warum? Während der Mob in Zelten auf Iso-Matten vor dem Laden Stellung bezogen hatte, konnten Sie in ihrem komfortablen Van auf einer echten Matratze ausharren. Drei Nächte ohne Wärme auf dem Boden – das steckt den Leuten in den Knochen. Während sich die Käufer-Konkurrenz noch geschunden vom Boden hochrappelt, halten Sie völlig erholt das neue Gerät bereits in den Händen.

3. Sie sind 50%-Pechvogel

Im Leben läuft nicht alles rund, aber manchmal hat man auch Glück. So wie Sie, weil Sie nämlich endlich Ihren Schwarm für ein romantisches Date gewinnen konnten. Mitten in der Vorfreude auf einen ganz besonderen Abend schlägt es dann wieder zu – das Pech. Beim Lieblings-Italiener ist natürlich kein Tisch mehr frei. Und da stehen Sie nun zu zweit vor einem vollen Restaurant, in dem allmählich von innen die Scheiben beschlagen. Wie gut, dass Sie eine komplett eingerichtete Küche dabei haben, inklusive Tisch für zwei. Und wer weiß – wenn der Gast über Nacht bleiben möchte, gibt es ja auch ein Bett. Sie können also jeden erdenklichen Date-Verlauf mit nur einem Fahrzeug abdecken.

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K. H. Augustin
Eine Küche, ein Tisch für Zwei und je nach Verlauf auch noch ein Bett - romantische Dates kommen fortan ohne Restaurant aus.

4. Sie sind eine Partymaus

Okay, zugegeben – dieser Grund liegt auf der Hand. Man kennt die Abende: Gelöste Stimmung, guter Wein, vielleicht ein bisschen Schnaps. Die Laune wird besser und besser, die Gäste hübscher und hübscher und keiner möchte nach Hause. Blöd nur, dass die Party-Location mehrere Kilometer von Ihrem warmen Bett entfernt ist. Denn auch die beste Fete ist irgendwann vorbei. Nur eines kommt niemals in Frage: Betrunken ans Steuer sitzen. Pfui! Das Geld für ein Taxi können Sie sich dank Ihres Campervans sparen, denn Ihr Zweitwohnsitz steht direkt vor der Tür. Kleiner Tipp: Am besten machen Sie den Van direkt nach dem Parken schon bettfertig. Dann brauchen Sie nachts nur noch rein zu fallen. Und sobald der Rausch ausgeschlafen ist, brechen Sie auf.

5. Sie sind schadenfroh

„Zweitwohnsitz“ ist ein gutes Stichwort. Sicher erinnern Sie sich an die Sparkassen-Werbung „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“. Wer nun meint, er müsse aus Prestige-Gründen ein Ferienhaus an der Côte d'Azur kaufen, darf herzlich von Ihnen ausgelacht werden. Denn nicht nur die Tatsache, dass er pro Quadratmeter rund 3.000 Euro bezahlt hat, macht den Kauf absurd, sondern auch der Umstand, dass jegliche Urlaubsreise fortan das selbe Ziel hat. Schließlich muss sich die Investition ja lohnen. Ihr Zweitwohnsitz aber, der ist mobil. Diesen Sommer mag er sich noch in Südfrankreich befinden, kommende Saison ist er vielleicht in der Toskana, wer weiß das schon? Dass Sie dafür über keine eigenen sanitären Anlagen verfügen, verschweigen wir an dieser Stelle großzügig.

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K. H. Augustin
Im Aufstelldach verbirgt sich mit etwas Geschäftssinn ein Ein-Zimmer-Appartment. Lässt sich prima per Airbnb vermieten.

6. Sie sind distanzlos

Unser Bulli-Camper verfügt über ein ausstellbares Dach und damit insgesamt über zwei Schlaf-Gelegenheiten. Wer so ein Fahrzeug im Fuhrpark und das Wort „Berührungsangst“ nicht im Wortschatz hat, kann sich seinen Van peu à peu refinanzieren. Melden Sie sich einfach bei Airbnb oder vergleichbaren Portalen an, und inserieren Sie dort ihr „Ein-Zimmer-Apartment“ mit Küche für Kurz-Mieter. Natürlich teilen Sie sich einen denkbar engen Lebensraum, aber Sie haben schließlich keine Berührungsängste, und es ist ja auch nur für ein paar Tage. Besonderer Clou: Wenn in der Kasse Ebbe herrscht, fahren Sie einfach an die Orte, an denen die Mietpreise am höchsten sind. So klingelt die Kasse erst recht.

Fazit

Sie sehen, es spricht jede Menge für einen Campervan als Erstwagen. Sie sind damit schlicht auf wesentlich mehr Situationen im Alltag vorbereitet, als mit einem herkömmlichen Fahrzeug. Einen kleinen Bonus gibt es übrigens noch obendrauf: So ein Van ist nunmal kein SUV. Sie können also einen Zweiliter-Diesel fahren, ohne die Missgunst von Umstehenden befürchten zu müssen.

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