Skoda Enyaq Coupe RS iV Skoda
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SUV

Skoda Enyaq Coupé iV (2022) im Fahrbericht

Skoda Enyaq Coupé iV (2022) Wie der E-SUV-Bestseller mit Fließheck fährt

Etwas mehr Reichweite bei kaum weniger Nutzwert habe das neue Enyaq Coupé, sagt Skoda. Zumindest letzteres lässt sich bei einer ersten Ausfahrt im grell-grünen Tschechen überprüfen.

Showtime bei Skoda: Mit dem Enyaq Coupé wehren sich die Tschechen gegen den hartnäckigen Verdacht konsequenter Vernunftorientiertheit und hauen zum Verkaufsstart gleich mal einen raus: Ehe von Juni an die zahmeren Versionen bestellbar sind, ist das Topmodell RS allein auf weiter Flur.

Ihm vorbehalten ist auch dieses grelle Mamba-Grün, das laut "Langweiler" ruft auf den Firmenparkplätzen, wo die Mehrzahl der Dienstwagen ja lebensfrohes Silber, Grau oder Schwarz trägt. Mit 410 Euro ist Mamba-Grün nicht wirklich teuer, aber der RS mit 220 kW und Allradantrieb driftet spürbar in Richtung 60.000 Euro – Gegenlenken unmöglich. Gegenüber dem Normalo-Enyaq, der später im Jahr auch ein RS-Modell bekommen wird, soll der Coupé-Aufschlag auch wegen des serienmäßigen Glasdaches bei rund 4.000 Euro liegen, orakelt Skoda. Doch fest stehe das erst im Juni. Ein Blick auf die naheliegenden Konkurrenten – auch aus dem eigenen Konzern – bestätigt: Schnäppchenpreise will Skoda tatsächlich nicht machen. Doch das SUV-Coupé – so der Eindruck nach ersten Kennenlernfahrten – hat genügend andere Qualitäten.

Parkassistent mit Memory

Auch kritische Geister werden auf einer Probefahrt wohl nichts finden, was das Enyaq Coupé von der Shortlist katapultieren könnte. Bequeme – im RS etwas zupackender geschnittene – Sitze gibt es, angenehme, zum Teil aus wiederverwertet hergestellten Materialien und reichlich Platz. Hinten stoßen allenfalls 1,90 Meter lange Sitzriesen mit dem Kopf leicht ans serienmäßige Glasdach. Vorn lassen sich die Sitze so weit absenken, dass man gefühlt eine halbe Etage tiefer sitzt, als in den meisten Wettbewerbern im Kreis der SUV-Coupés.

Skoda Enyaq Coupe RS iV
Skoda
Der RS bietet 220 kW für den Antrieb.

Neue Assistenz gibt es für die Spurführung auf schmalen Landstraßen ohne Seitenmarkierungen, den autonomen Fahrspurwechsel beim Überholen oder für das automatische Einparken inklusive Memory-Funktion für die beliebtesten Parklücken. Das Multimediasystem fährt schnell hoch, reagiert verzögerungsfrei auf getouchte Befehle, und die für die Wolfsburger ID-Macher ewig Gestrigen freuen sich über einige mechanische Tasten.

Lenkung liefert gutes Feedback

Erwähnten wir schon, dass der RS mit dem adaptiven Fahrwerk selbst dann sehr anständig vernachlässigte Landstraßen glatt bügelt, wenn ihm optionale 21-Zöller in die Radhäuser konfiguriert wurden? Kollege Jens Dralle fand den Komfort eines Vorserien-Prototyps nicht ganz so prickelnd (Heft 20/2021), also scheint sich da noch was zum Guten gewendet zu haben. Etwas besser gedämmt sein dürfte dagegen das Fahrwerkspoltern, während die final abgestimmte Lenkung mehr gefällt als die im Prototyp: Sie liefert gutes Feedback, macht den über zwei Tonnen schweren Enyaq aber nicht gerade zum temperamentvollen Rock ’n’Roller, der jede Kurve mit lustvollem Hüftwackeln kommentiert. Ihm liegt eher der weniger hektische Samba wie im Karneval von Rio im Blut. Und für die ganz heißen Momente gibt es den Sportmodus, wo das ESP etwas mehr Leine lässt.

Skoda Enyaq Coupe RS iV
Skoda
Das Cockpit des Skoda Enyaq Coupé.

Mit 220 kW geht der RS natürlich eindrucksvoll und dank Allradnatrieb ohne Schlupf vorwärts. Ein zum Vergleich gefahrenes Allrad-Coupé 80x iV mit 195 kW wirkte gefühlt allerdings kaum weniger gut motorisiert – Skoda nennt 0,5 Sekunden mehr für den Stammtisch-Sprint auf 100 km/h. Vorsprung RS auch beim Topspeed: Nur er darf 180 laufen, die anderen Varianten, die sich mittels Sportline-Paket dynamisch rausputzen lassen, sind bei 160 km/h abgeregelt. Die 80er-Modelle und der RS laden am Schnelllader mit bis zu 135 kW, der 60er mit kleinerer Batterie und geringerer Reichweite lediglich mit maximal 120 kW. So lassen sich die teureren Coupés etwas besser verargumentieren, falls der Herzensmensch mal fragt – nur so als Tipp.

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Fazit

Man muss sich die flottere Linie des Coupés leisten wollen, der Aufpreis ist stramm. Dafür fehlen dem in Sachen Assistenz am weitesten entwickelten Skoda aber die Nachteile eines Coupés.

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