GP Europa (Formel 1)

Großer Preis von Europa (Formel 1) Rennstrecken Grafik Valencia Foto: ams

In der Saison 2008 feierte der neue Hafenkurs in Valencia sein Debüt im F1-Rennkalender. Auf der vom deutschen Designer Hermann Tilke geplanten Runde wird mit über 200 km/h der schnellsten Schnitt aller Stadtkurse gefahren.

Die Start-Ziel-Gerade ist nur 185 Meter lang und geht in eine weitläufige Rechtskurve über, in der Geschwindigkeiten bis 290 km/h erwartet werden. Der erste Bremspunkt ist Kurve 2, die mit rund 100 km/h durchfahren wird. Die Streckenführung sieht hier zwei Schikanen vor, mit einer 200-Meter-Geraden dazwischen.

„Wir wollten die Straße ganz an das Hafenbecken führen“, erklärt Architekt Hermann Tilke. Nach einer gebogenen Geraden, vorbei an alten Hafengebäuden, folgt der zweite harte Bremspunkt des Kurses. Von 295 km/h wird auf 97 verzögert. Ausgangs einer Rechtskurve biegt der Kurs auf eine 100 Meter lange Schwenkbrücke an der Hafenzufahrt ab.

Nach einer weiteren Erste-Gang-Rechtskurve folgt der schnellste Teil der Strecke. Es geht 951 Meter immer am Wasser entlang, bis eine Rechts-links-rechts-Passage die Autos auf 100 km/h zusammenstaucht. Das folgende Geradeausstück wurde gegenüber ursprünglichen Plänen verkürzt. „Hätten wir den Kreisverkehr am Ende dieser Straße auch noch mit einbezogen, wäre die Gesamtlänge auf über sechs Kilometer angewachsen“, verrät Tilke.

Hinter einer Kehre folgt der nächste haarigste Teil der Strecke. Drei Mal biegt die Straße im 200 km/h Tempo ab und mündet in ein Vollgas-Geschlängel, eingerahmt von Mauern. Tilke: „Hier war der FIA wichtig, dass die Fahrer die ganze Passage einblicken können.“ Die Linkskurve vor Start und Ziel bietet mit 95 km/h wieder moderates Tempo.

Beim ersten Rennen erntete die malerisch gelegene Strecke rund um den Yachthafen allerdings nicht nur Lob. Durch die breite Piste kommt kein richtiges Stadtkurs-Feeling auf, die Piloten halten immer genügend Abstand von den Leitplanken. Ein weiteres Problem stellte das Überholen dar: Die Luftverwirbelungen können durch die hohen Mauern nur schlecht abziehen und mindern den Abtrieb der Hinterherfahrenden.

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