Leseraktion ZF Zeppelin Dino Eisele
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Silvretta Classic aus dem ZF Zeppelin miterlebt

Leseraktion mit ZF Zeppelin Ein exklusiver Blick auf die Silvretta Classic

Schiffe verkehren am Bodensee nicht nur auf dem Wasser, sondern auch in der Luft: ZF und auto motor und sport schickten sechs strahlende Gewinner mit dem Zeppelin von Friedrichshafen nach Bludenz und wieder zurück – mit exklusivem Blick auf die Silvretta Classic Rallye.

Das ist ja ein Riesen-Schiff", sagt Michael Autz staunend, als er vor dem 75 Meter langen, 20 Meter breiten und 17 Meter hohen Zeppelin NT (Neue Technologie) mit ZF-Logo steht. Und er hat recht: Es sind Maße, die beeindrucken. Seit 1997 zieht diese Generation von Luftschiffen ihre Kreise über dem Bodensee – seit 2001 auch wieder mit Passagieren. Weltweit eine Seltenheit: Nur zwei Luftschiffe gibt es in Europa, und beide sind in Friedrichshafen stationiert. Umso größer ist die Vorfreude bei den sechs Gewinnern unserer Leseraktion, die kaum noch erwarten können, dass es endlich losgeht.

Also wollen wir sie auch nicht länger auf die Folter spannen. Nichts wie rein in die Kabine, die an einer stabilen Konstruktion aus dreiecksförmigen Carbonfaserspanten und drei Aluminium-Längsträgern unter dem Rumpf angebracht ist. Nachdem die beiden Piloten zusammen mit der Bodenmannschaft den Bug des Luftschiffes vom Mastfahrzeug abgekoppelt haben, heben wir auch schon ab und fliegen los.

Ja, richtig: Wir fahren nicht, wir fliegen. Da der Zeppelin mit einer statischen Schwere von rund 400 Kilogramm startet, ist er schwerer als Luft. 7.400 Kubikmeter Helium innerhalb der dreischichtigen Laminathülle sorgen für den notwendigen Auftrieb. Nach nur wenigen Augen- blicken haben wir die Flughöhe von 300 Metern erreicht – und genießen den einzigartigen Ausblick durch die riesigen Fenster auf den Bodensee.

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Auf 300 m Flughöhe genießen die Teilnehmer einen hervorragenden Blick auf den Bodensee.

Von Friedrichshafen aus passieren wir in Richtung Osten zunächst Kressbronn, Wasserburg und dann die bayerische Stadt Lindau mit ihrer wunderschönen Insel, ehe es über Bregenz – zur Linken der Pfänder, zur Rechten die Seebühne – weiter in Richtung Alpen geht. War es vor Kurzem noch der See, der begeisterte, sind es jetzt die Berge, die sich neben uns imposant auftürmen. Mit 36 Knoten – umgerechnet knapp 67 Kilometer pro Stunde – erreichen wir nach etwa 50 Minuten Bludenz.

Die Rallye im Blick

Da wir nur wenige Hundert Meter über dem Boden schweben, können wir das Geschehen im Tal bei der 23. Silvretta Classic live mitverfolgen. Während die Teilnehmer mit ihren schicken Oldtimern bei einer Wertungsprüfung eine Runde drehen, tun wir es ihnen in luftiger Höhe gleich. Möglich machen das die 200 PS starken Flugmotoren. Die drei bis zu 120 Grad schwenkbaren Propeller – zwei an den Seiten, einer am Heck – lassen den Zeppelin nicht nur senkrecht starten und landen, sondern ermöglichen es dem Piloten auch, das Luftschiff praktisch auf der Stelle zu drehen. Viktoria Schiller ist begeistert: "Dieses gemütliche Hin- und Herschaukeln ist wie in einem Schiff. Jetzt weiß ich auch, warum es Luftschiff heißt. Das ist ein ganz spezielles Fluggefühl, einfach toll."

Der Pilot dreht noch ein paar Schleifen, dann fliegen wir zurück Richtung Bodensee. Nach knapp vier Stunden landen wir wieder sicher auf dem Flughafengelände von Friedrichshafen – direkt neben dem riesigen, 34 Meter hohen Zeppelin-Hangar.

Ein ganz besonderer Tag für alle Beteiligten. Michael Autz bringt es zum Abschluss auf den Punkt: "Es war wunderbar, einfach traumhaft."