Wer baut Deutschlands besten Diesel-Kombi?

Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse
Wer baut den besten Diesel-Kombi?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 12.07.2026
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Wer baut den besten Diesel-Kombi?
Foto: Hans-Dieter Seufert

Audi hebt sich mit seinem Mildhybrid-System hervor, das einen elektrisch angetriebenen Verdichter umfasst. Diese Technologie verbessert die Reaktionszeit des Dreiliter-V6-Dieselmotors und ermöglicht elektrisches Rangieren. Dennoch bringt der A6 Avant gelegentliche Schaltstöße mit sich. Mit einem Verbrauch von 5,4 Litern Diesel bleibt er am sparsamsten im Testfeld.

BMW vertraut auf seinen bewährten Reihensechszylinder mit 650 Nm Drehmoment. Die adaptive Rekuperation zeigt Schwächen in der Vorhersehbarkeit des Bremsmoments. Auf der Autobahn glänzt der 540d Touring durch hohen Reisekomfort und Reichweiten nahe an der Vierstelligkeit – ideal für Langstreckenfahrer.

Mercedes überzeugt mit seiner Neungangautomatik und einem Reihensechszylinder mit 750 Nm Drehmoment. Das T-Modell kombiniert Gelassenheit mit beeindruckender Durchzugskraft, während das Luftfahrwerk Unebenheiten nahezu perfekt absorbiert.

Fahrkomfort und Dynamik im Vergleich

Der Mercedes E 450 d T-Modell setzt Maßstäbe in Sachen Komfort. Sein Luftfahrwerk meistert schlechte Straßenbeläge mit Bravour. Die Lenkung ist homogen abgestimmt und ermöglicht präzises Einlenken.

Der Audi A6 Avant punktet durch seine fahraktive Note. Die optionale Luftfederung sorgt für Straffheit, bleibt jedoch hinter dem Komfortniveau des Mercedes zurück. Zudem zeigt die Lenkung des Audi gelegentlich Sprunghaftigkeit.

BMWs Touring wirkt distanzierter als frühere Generationen. Die Lenkung ist weniger präzise, und das Fahrwerk zeigt Schwächen auf unebenen Straßenbelägen. Dennoch entfaltet der 540d Touring auf Autobahnen seinen speziellen Reiz durch eine gelungene Abstimmung für Langstrecken.

Alltagstauglichkeit und Details

Im Alltag überzeugt die Mercedes E-Klasse mit durchdachten Details wie einer Gurthöhenverstellung im Fond oder einem faltbaren Einkaufskorb unter dem Ladeboden. Der größte Stauraum im Testfeld macht sie besonders praktisch für Familien.

Der BMW bietet innovative Lösungen wie ein unter dem Ladeboden verstaubares Heckrollo, bleibt jedoch hinter Mercedes zurück, was die Alltagstauglichkeit betrifft. Dicke A-Säulen schränken zudem die Übersichtlichkeit ein.

Audi setzt auf digitale Raffinesse: Eine opulente Display-Landschaft dominiert den Innenraum des A6 Avant. Allerdings wirkt das Navigationssystem weniger detailliert als bei den Konkurrenten – ein kleiner Wermutstropfen in einer ansonsten hochwertigen Ausstattung.

Fazit