Der Fiat Qubo L ist da – die neue Pkw-Version des kleinen Kastenwagens Doblò und Fiats Antwort auf die Frage, ob die Marke in Europa künftig wieder Familienautos anbieten kann. Im Konzern-Geflecht reiht er sich neben den bekannten Brüdern Citroën Berlingo, Peugeot Rifter und Toyota Proace City Verso ein.
In diesem Video schauen wir uns den Qubo L im Detail an: Es gibt ihn in zwei Karosserieversionen – als 4,41 Meter kurze Variante mit fünf Sitzen und 1.355 Litern Kofferraum sowie als 4,76 Meter lange Version mit sieben Einzelsitzen und bis zu 3.500 Litern Ladevolumen in Zweisitzer-Konfiguration. Die Sitzprobe zeigt: Selbst große Erwachsene können in der dritten Reihe gut sitzen – ein klarer Vorteil gegenüber vielen Siebensitzer-SUV oder Kompakt-Vans.
Beim Antrieb hat man die Wahl: Ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 110 PS, ein Diesel mit 102 oder 130 PS sowie ein Elektroantrieb mit 136 PS und 340 km WLTP-Reichweite stehen zur Verfügung. Unser Testwagen – der Siebensitzer mit 130-PS-Diesel und Achtgang-Automatik in der Top-Ausstattung La Prima – zeigt sich mit 300 Nm ab 1.750 U/min ausreichend flott, gönnt sich im Test aber 7,1 l/100 km bei 38 Grad Sommerhitze.
Praktische Details wie die separat öffnende "Magic Window"-Heckscheibe, Isofix an jedem Platz der zweiten Reihe, Schiebetüren und Nutzfahrzeug-typische Ablagen machen den Qubo L zum durchdachten Familientransporter. Preislich geht es ab 24.490 Euro los, der getestete La Prima steht bei 34.690 Euro.






