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Rivian R1S EV SUV
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Rivian R1S EV SUV 7 Bilder

Elektrischer Luxus-SUV

Erster Ford mit Rivian-Technik wird ein Lincoln

Mitte 2022 wird Fords Luxusmarke seinen ersten Elektro-SUV auf den Markt bringen. Medienberichten zufolge soll dieser auf einer Plattform des E-Auto-Startups Rivian basieren.

Im Frühjahr 2019 wurde bekannt, dass Ford 500 Millionen Dollar (knapp 454 Millionen Euro) in Rivian investiert. Jetzt zeigt sich, wohin dieses Investment führen könnte. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf „mehrere mit dem Programm vertraute Personen“ berichtet, ist nun klar, dass der Autokonzern bei künftigen Modellen die Technik des Elektroauto-Startups nutzen wird. Konkret soll dies bei einem elektrisch angetriebenen SUV der zum Ford-Konzern gehörenden Nobelmarke Lincoln erstmals geschehen.

Skateboard-Plattform für Licoln-SUV

Ford hat es besonders auf die Rivian-Plattform abgesehen. Diese ist nach dem sogenannten Skateboard-System konstruiert und verfügt von vornherein über alle nötigen Antriebskomponenten: Elektromotoren, Batterie, Steuerelektronik und Radanbindungen. Vereinfacht gesagt muss im Anschluss nur noch eine Karosserie aufgesetzt werden, fertig ist das Elektroauto. Mitte 2022 soll der allradgetriebene Lincoln-SUV laut Reuters auf den Markt kommen.

Rivian R1S
Jochen Knecht
Wie der Rivian R1S soll der elektrische Lincoln-SUV auf der Skateboard-Plattform des US-Startups basieren.

Interessant ist, dass der Lincoln und der bereits vorgestellte und ab 2021 produzierte Rivian R1S im selben Segment unterwegs sein werden. Klar, wenn er dieselbe Plattform nutzt, bietet der Rivain auch ähnliche Ausmaße wie das Pendant aus dem Ford-Konzern. Als Basispreis für den zwischen 300 kW / 408 PS und 522 kW / 710 PS starken und mit einer Reichweite von bis zu 640 Kilometern ausgestatteten R1S hat Rivian bereits 72.500 Dollar (knapp 66.000 Euro) genannt. Gut möglich, dass sich der Lincoln in ähnlichen Preisregionen ansiedeln wird.

Ford F-150 Elektro wohl nicht auf Rivian-Basis

Weder Ford noch Rivian haben die Meldung bislang bestätigt. Unklar ist bislang auch, wo der elektrische Lincoln-SUV gebaut werden soll. Wahrscheinlich ist, dass dazu neben einem amerikanischen auch ein chinesisches Werk auserkoren wird, schließlich soll das Auto auch auf dem dortigen Markt vertreten sein.

Ursprünglich hieß es, dass der für Ende 2021 geplante, elektrisch angetriebene Pickup auf Ford F-150-Basis auf dem Rivian-Chassis aufbauen könnte. Das war naheliegend, schließlich bringt das Startup mit dem R1T ebenfalls einen Elektro-Pickup auf den Markt. Nun plant der Konzern aber offenbar mit dem Lincoln-SUV den ersten Aufschlag in dieser Hinsicht und spendiert dem F-150 eine andere Plattform.

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Fazit

Ford verfolgt derzeit eine interessante Strategie. Für das Elektro-Prestigeauto Mustang Mach-E haben die Amerikaner eine eigene Plattform entwickelt, während sie sich in anderen Segmenten bei anderen Herstellern bedienen. In kleineren Segmenten kommt Volkswagens MEB-Plattform zum Einsatz, bei den ganz dicken Dingern ist das Rivian-Skateboard am Zug. Es wird spannend, welche Modelle letztlich genau auf welcher Plattform basieren werden.

Tech & Zukunft Alternative Antriebe Ford Mustang Hybrid Teaser Ford kooperiert mit Rivian Mit Skateboard-Plattform gegen Tesla

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